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Der Schatten des Herrn

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Der Privatdetektiv Joe Carpenter erfährt vom tragischen Tod seiner Schwester und seines dreijährigen Neffen bei einem Brand, der auf Brandstiftung hindeutet. Während seiner Ermittlungen stößt er auf ähnliche Fälle weltweit, bei denen junge Frauen und ihre Söhne verbrannt wurden. Carpenters Nachforschungen führen ihn nach Italien, wo er die obskure Sekte „Umbra Domini“ und die Clinica Baresi in Montecastello entdeckt, wo seine Schwester ihren Sohn durch künstliche Befruchtung empfangen hatte. Hier scheint der Schlüssel zu den Anschlägen zu liegen, doch die Verbindung der Frauen bleibt zunächst unklar. Die Geschichte beginnt mit einem geheimnisvollen Geständnis, dessen Inhalt bis zum Schluss verborgen bleibt und die Neugier des Lesers weckt. Die Spannung wird geschickt aufgebaut und führt den Protagonisten immer wieder in gefährliche Situationen. Allerdings mangelt es dem Autor manchmal an durchgängiger Logik, was die Lesererfahrung beeinträchtigen kann. So verschickt Joe brisante Informationen per E-Mail, obwohl sein Computer kompromittiert wurde. Die Enthüllungen über die Klinik erfolgen häppchenweise, und ob das Ende überraschend ist oder nicht, bleibt fraglich. Trotz gewisser Schwächen bietet die Geschichte eine unterhaltsame und spannende Lektüre, die auch Nicht-Krimifans anspricht. Wer nicht zu sehr ins Detail geht, kann auf seine Kosten kommen.

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Der Schatten des Herrn, John Case

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
John Case
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
ISBN10
3596176522
ISBN13
9783596176526
Reihe
Erstveröffentlichung
1997
Originaltitel
Genesis code
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Der Privatdetektiv Joe Carpenter erfährt vom tragischen Tod seiner Schwester und seines dreijährigen Neffen bei einem Brand, der auf Brandstiftung hindeutet. Während seiner Ermittlungen stößt er auf ähnliche Fälle weltweit, bei denen junge Frauen und ihre Söhne verbrannt wurden. Carpenters Nachforschungen führen ihn nach Italien, wo er die obskure Sekte „Umbra Domini“ und die Clinica Baresi in Montecastello entdeckt, wo seine Schwester ihren Sohn durch künstliche Befruchtung empfangen hatte. Hier scheint der Schlüssel zu den Anschlägen zu liegen, doch die Verbindung der Frauen bleibt zunächst unklar. Die Geschichte beginnt mit einem geheimnisvollen Geständnis, dessen Inhalt bis zum Schluss verborgen bleibt und die Neugier des Lesers weckt. Die Spannung wird geschickt aufgebaut und führt den Protagonisten immer wieder in gefährliche Situationen. Allerdings mangelt es dem Autor manchmal an durchgängiger Logik, was die Lesererfahrung beeinträchtigen kann. So verschickt Joe brisante Informationen per E-Mail, obwohl sein Computer kompromittiert wurde. Die Enthüllungen über die Klinik erfolgen häppchenweise, und ob das Ende überraschend ist oder nicht, bleibt fraglich. Trotz gewisser Schwächen bietet die Geschichte eine unterhaltsame und spannende Lektüre, die auch Nicht-Krimifans anspricht. Wer nicht zu sehr ins Detail geht, kann auf seine Kosten kommen.