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Staunen, Irritation, Bewunderung – dies waren die Reaktionen auf Franz Kafkas erstes Buch „Betrachtung“, das im Dezember 1912 im Ernst Rowohlt Verlag in Leipzig erschien. Die eigentümliche Komposition dieser poetischen Miniaturen war in der damaligen Literatur etwas Neuartiges, Einmaliges. Das Buch atmet die Atmosphäre einer experimentellen Freiheit, in der Kafka mit Sujets, Stilmitteln und Strukturen spielt, die bereits auf das spätere Werk vorausweisen: der Frage nach der Identität, der Bedeutung von Mimik und Gestik und der Selbstreflexivität der Sprache. Dabei bewegen sich die Prosatexte des Sammelbandes in einem Spannungsfeld, das schon im Titel evoziert wird: Beobachtung und Reflexion – die beiden Bedeutungen des Wortes „Betrachtung“ – bedingen einander gegenseitig und verschmelzen, wie in einem Kaleidoskop, zu immer neuen Konstellationen.

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4,1
Sehr gut
46098 Bewertung

Was soll man über Kafka schon sagen. Nicht umsonst gibt es ja das Adjektivum „kaskaesk“. Die Verwandlung ist ziemlich irritierend. Warum ist der Typ einfach so eines Tages zum Käfer geworden? Was hat die Familie damit zu tun? Hat er eigentlich noch einen menschlichen Kopf? Fragen über Fragen, und Antworten gibt es nicht.

It's Kafka. A perfectly normal dude wakes up as a giant bug. A short surreal story, it describes what happens, nothing more. So that your mind can fill in the blanks. Definitely recommend.

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Franz Kafka
Erscheinungsdatum
2019
ISBN10
3981855574
ISBN13
9783981855579
Reihe
Erstveröffentlichung
1915
Originaltitel
Die Verwandlung
Bewertung
4,05 von 5 Sternen
Beschreibung
Staunen, Irritation, Bewunderung – dies waren die Reaktionen auf Franz Kafkas erstes Buch „Betrachtung“, das im Dezember 1912 im Ernst Rowohlt Verlag in Leipzig erschien. Die eigentümliche Komposition dieser poetischen Miniaturen war in der damaligen Literatur etwas Neuartiges, Einmaliges. Das Buch atmet die Atmosphäre einer experimentellen Freiheit, in der Kafka mit Sujets, Stilmitteln und Strukturen spielt, die bereits auf das spätere Werk vorausweisen: der Frage nach der Identität, der Bedeutung von Mimik und Gestik und der Selbstreflexivität der Sprache. Dabei bewegen sich die Prosatexte des Sammelbandes in einem Spannungsfeld, das schon im Titel evoziert wird: Beobachtung und Reflexion – die beiden Bedeutungen des Wortes „Betrachtung“ – bedingen einander gegenseitig und verschmelzen, wie in einem Kaleidoskop, zu immer neuen Konstellationen.