Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Briefe aus Rodez

Postsurrealistische Schriften

Autor*innen

Parameter

Mehr zum Buch

»Ich habe ein kleines Buch geschrieben, das Geschichte einer Internierung betitelt ist und aus 8 an Henri Parisot geschickten Briefen besteht, in dem ich apropos der Geschichte meiner Internierung auch die Geschichte meines ganzen Lebens erzählt habe, so wie ich es gelitten habe und wie ich es gelebt habe... Ich meine, dass ich über die Geschichte meines elenden Lebens und über die unglückliche meiner Internierung die Wahrheit sage. Ich weiß nicht, was diese Briefe literarisch wert sind, und ich glaube, dass sie vom Standpunkt des literarischen Stils der Art ›großer Schriftsteller‹ absolut nichts wert sind, denn ich wollte darin die ganze Sprache auf den Kopf stellen, aber ich glaube, dass man vom menschlichen Standpunkt der Sprache darin etwas mehr empfinden kann als in meinen ganzen Büchern... Ich sage es Ihnen noch einmal: nicht die literarische Überheblichkeit des Schriftstellers, der sein Werk anbringen und erleben will, wie es erscheint, leitet mich. Ich will, dass die Tatsachen, die ich darin erzähle, niemandem unbekannt bleiben und dass die Schmerzensschreie, die ich darin ausstosse, gehört werden. Das ist alles.« Antonin Artaud über die Briefe aus Rodez in einem Brief an André Gide

Buchkauf

Briefe aus Rodez, Antonin Artaud

Sprache
Erscheinungsdatum
1979
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Briefe aus Rodez
Untertitel
Postsurrealistische Schriften
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Antonin Artaud
Erscheinungsdatum
1979
Einband
Paperback
ISBN10
388221208X
ISBN13
9783882212082
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
»Ich habe ein kleines Buch geschrieben, das Geschichte einer Internierung betitelt ist und aus 8 an Henri Parisot geschickten Briefen besteht, in dem ich apropos der Geschichte meiner Internierung auch die Geschichte meines ganzen Lebens erzählt habe, so wie ich es gelitten habe und wie ich es gelebt habe... Ich meine, dass ich über die Geschichte meines elenden Lebens und über die unglückliche meiner Internierung die Wahrheit sage. Ich weiß nicht, was diese Briefe literarisch wert sind, und ich glaube, dass sie vom Standpunkt des literarischen Stils der Art ›großer Schriftsteller‹ absolut nichts wert sind, denn ich wollte darin die ganze Sprache auf den Kopf stellen, aber ich glaube, dass man vom menschlichen Standpunkt der Sprache darin etwas mehr empfinden kann als in meinen ganzen Büchern... Ich sage es Ihnen noch einmal: nicht die literarische Überheblichkeit des Schriftstellers, der sein Werk anbringen und erleben will, wie es erscheint, leitet mich. Ich will, dass die Tatsachen, die ich darin erzähle, niemandem unbekannt bleiben und dass die Schmerzensschreie, die ich darin ausstosse, gehört werden. Das ist alles.« Antonin Artaud über die Briefe aus Rodez in einem Brief an André Gide