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Ecce homo

Roman

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  • 608 Seiten
  • 22 Lesestunden

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Eine Odyssee durch Tel Aviv zur Zeit des ersten Golfkriegs: Adam Lotem, ein General der israelischen Armee, sucht nach den Bildern von Luca Signorelli und der geheimnisvollen Shulamit, die ihm in der Universitätsbibliothek begegnet und sich immer wieder entzieht. Seine Vergangenheit bedrängt ihn zunehmend, insbesondere die entscheidende Begebenheit, bei der ein als arabischer Hirte getarnter Soldat von seinen Kameraden getötet wurde. In einem verzweifelten Versuch will Lotem die quälenden Erinnerungen auslöschen. Yitzhak Laor taucht tief in das Leben seiner Figuren ein, deren Wege sich kreuzen und überraschende Verbindungen entstehen. Der Roman bietet brillante Satire, gewagte Parodie und ein bitterböses Porträt des heutigen Israel, das sich seiner Vergangenheit stellen muss. Kritiker bezeichnen Laor als das Enfant terrible der israelischen Literatur und loben seine Fähigkeit, komplexe Themen in fesselnde Erzählungen zu verwandeln. Der Roman wird als halluzinant und mächtig beschrieben, mit einem Eindruck, mitten in Israel und Palästina angekommen zu sein. Die Spannung wird mit Klassikern wie „Bourne Identity“ und Hitchcock-Filmen verglichen, während Laors Kenntnis der modernen Mythen als Grundlage für seine eindringlichen Beschreibungen der israelischen Gegenwart hervorgehoben wird.

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Ecce homo, Yitzhak Laor

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Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover)
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Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Yitzhak Laor
Einband
Hardcover
Seitenzahl
608
ISBN10
3293003532
ISBN13
9783293003538
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Eine Odyssee durch Tel Aviv zur Zeit des ersten Golfkriegs: Adam Lotem, ein General der israelischen Armee, sucht nach den Bildern von Luca Signorelli und der geheimnisvollen Shulamit, die ihm in der Universitätsbibliothek begegnet und sich immer wieder entzieht. Seine Vergangenheit bedrängt ihn zunehmend, insbesondere die entscheidende Begebenheit, bei der ein als arabischer Hirte getarnter Soldat von seinen Kameraden getötet wurde. In einem verzweifelten Versuch will Lotem die quälenden Erinnerungen auslöschen. Yitzhak Laor taucht tief in das Leben seiner Figuren ein, deren Wege sich kreuzen und überraschende Verbindungen entstehen. Der Roman bietet brillante Satire, gewagte Parodie und ein bitterböses Porträt des heutigen Israel, das sich seiner Vergangenheit stellen muss. Kritiker bezeichnen Laor als das Enfant terrible der israelischen Literatur und loben seine Fähigkeit, komplexe Themen in fesselnde Erzählungen zu verwandeln. Der Roman wird als halluzinant und mächtig beschrieben, mit einem Eindruck, mitten in Israel und Palästina angekommen zu sein. Die Spannung wird mit Klassikern wie „Bourne Identity“ und Hitchcock-Filmen verglichen, während Laors Kenntnis der modernen Mythen als Grundlage für seine eindringlichen Beschreibungen der israelischen Gegenwart hervorgehoben wird.