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Moral und Christentum

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Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die das zentrale Problem des menschlichen Denkens behandelt: den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Herausgeber von Goethes Werken in Weimar, als Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach sowie an vielen anderen Orten in Europa. Seine erweiterte Sichtweise, die er „Anthroposophie“ nannte, ermöglichte es ihm, in verschiedenen Lebensbereichen bedeutende Impulse zu setzen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach fand die Gesellschaft ihr Zentrum, die „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und die Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.

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Moral und Christentum, Rudolf Steiner

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Paperback)
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Titel
Moral und Christentum
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Rudolf Steiner
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Paperback
Seitenzahl
155
ISBN10
3727471700
ISBN13
9783727471704
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec geboren und studierte an der Technischen Hochschule Wien. Er promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die das zentrale Problem des menschlichen Denkens behandelt: den Menschen als freie Persönlichkeit zu begreifen. Diese Überzeugung prägte seine Arbeit als Herausgeber von Goethes Werken in Weimar, als Schriftsteller, Redakteur und Vortragsredner in Berlin und Dornach sowie an vielen anderen Orten in Europa. Seine erweiterte Sichtweise, die er „Anthroposophie“ nannte, ermöglichte es ihm, in verschiedenen Lebensbereichen bedeutende Impulse zu setzen, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er als Generalsekretär vorstand, war er an der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt. Im Goetheanum in Dornach fand die Gesellschaft ihr Zentrum, die „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“. Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus durch Brandstiftung übernahm Steiner die Führung der neu gegründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst zahlreiche Bücher und die Nachschriften von rund 6000 Vorträgen, die größtenteils in der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ ediert sind.