Der Roman basiert auf Buchheims eigenen Erfahrungen als Kriegsberichterstatter und fühlt sich genau deshalb so unerbittlich authentisch an. Man ist mit an Bord: im stickigen Stahlzylinder, umgeben von Dieselgestank, Schweiß, Angst und permanenter Anspannung. Die Enge ist nicht nur räumlich, sie frisst sich in die Köpfe der Männer. Jede Wasserbombe, jedes Geräusch kann das Ende bedeuten. Diese klaustrophobische Dauerbelastung ist die größte Stärke des Buches. Buchheim schreibt detailliert, manchmal exzessiv. Technische Abläufe, Befehle, Routinen: das kann fordernd sein, wirkt aber nie sinnlos. Gerade diese Wiederholungen machen klar, wie monoton und gleichzeitig lebensgefährlich der Alltag auf See war. Figuren werden nicht heroisiert, sondern als müde, überforderte, oft zynische Menschen gezeigt. Sympathisch sind sie nicht immer, glaubwürdig fast durchgehend. Leicht zu lesen ist Das Boot nicht. Der Roman verlangt Konzentration und Durchhaltevermögen. Doch wer sich darauf einlässt, bekommt keinen Abenteuerroman, sondern eine schonungslose Anti-Kriegs-Erzählung, die lange nachwirkt. Das Boot ist ein Klassiker, weil es ehrlich ist. Es zeigt Krieg nicht als Bühne für Helden, sondern als Maschine, die Menschen langsam zerreibt.
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- 514 Seiten
- 18 Lesestunden
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Nell'autunno del '41, un sommergibile tedesco salpa da Saint-Nazaire per una nuova missione nell'Atlantico. L'equipaggio è comandato dal Vecchio, un ufficiale ombroso e magnetico. Nell'attesa della battaglia, i giorni di questi uomini in guerra si caricano di una tensione contagiosa. E poi le tempeste, gli attacchi, le immersioni rapide, il rumore sordo delle bombe di profondità.
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U-Boot, Lothar-Günther Buchheim
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2002
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Beschädigt
- Preis
- 12,03 €inkl. MwSt.
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