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Yangon

Ein historischer Versuch

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  • 366 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Yangon verdankt seine Bedeutung der Shwedagon-Pagode und einheimischen wie ausländischen Machthabern, die aus einem Fischerdorf eine Handelsmetropole machten. Die Spuren der Stadt führen in die Zeitlosigkeit des Mythos und zu den Kaufleuten Taphussa und Bhallika, die acht Haare des Buddha aus Indien herbeibrachten, um sie in einem prächtigen Schrein auf dem Singuttara-Hügel aufzubewahren. Seit dem 16. Jahrhundert trafen sich hier abenteuernde Händler aus Ost und West, und 1755 schlug König Alaungpaya aus dem Norden die Mon des Südens, einte einmal wieder das Reich und nutzte Yangon als Zentrum des Handels mit den Fremden, um seine Herrschaft zu sichern. 1885 stürzten die Briten die birmanische Monarchie und bauten den Handelsplatz unter der goldenen Pagode zur kolonialen Schaltstelle für die Ausbeutung der Reichtümer des Landes aus. Das Ergebnis dieser Verbindung von religiösem Glanz und weltlichem Macht- und Gewinnstreben ist eine Stadt, die nie mit sich im Gleichgewicht war ...

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Yangon, Heinz Schütte

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Paperback)
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Titel
Yangon
Untertitel
Ein historischer Versuch
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Heinz Schütte
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Paperback
Seitenzahl
366
ISBN10
3940132942
ISBN13
9783940132949
Reihe
Beschreibung
Yangon verdankt seine Bedeutung der Shwedagon-Pagode und einheimischen wie ausländischen Machthabern, die aus einem Fischerdorf eine Handelsmetropole machten. Die Spuren der Stadt führen in die Zeitlosigkeit des Mythos und zu den Kaufleuten Taphussa und Bhallika, die acht Haare des Buddha aus Indien herbeibrachten, um sie in einem prächtigen Schrein auf dem Singuttara-Hügel aufzubewahren. Seit dem 16. Jahrhundert trafen sich hier abenteuernde Händler aus Ost und West, und 1755 schlug König Alaungpaya aus dem Norden die Mon des Südens, einte einmal wieder das Reich und nutzte Yangon als Zentrum des Handels mit den Fremden, um seine Herrschaft zu sichern. 1885 stürzten die Briten die birmanische Monarchie und bauten den Handelsplatz unter der goldenen Pagode zur kolonialen Schaltstelle für die Ausbeutung der Reichtümer des Landes aus. Das Ergebnis dieser Verbindung von religiösem Glanz und weltlichem Macht- und Gewinnstreben ist eine Stadt, die nie mit sich im Gleichgewicht war ...