Wolfenbütteler Hefte - 27: Von gesichertem Wissen und neuen Einsichten
Dokumentation einer Expertentagung zum Thema "Geisteswissenschaftliche Zeitschriften - Referenzsysteme und Qualitätsstandards" in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach : mit einer Auswahlbibliographie zur Qualitätssicherung in (geistes- )wissenschaftlichen Zeitschriften
Buchbewertung
Mehr zum Buch
Die ungarische Sprache ist die wichtigste Quelle zur Rekonstruktion der westalt-türkischen Sprache, die zwischen dem Ural im 5. bis 12. Jahrhundert gesprochen wurde. Die Studie von Árpád Berta und András Róna-Tas befasst sich mit der Etymologie von etwa 500 ungarischen Wörtern, die alt-türkischen oder in einigen Fällen mittel-türkischen Ursprungs sind. Die ungarisch-türkischen Kontakte begannen im 5. Jahrhundert und dauerten über einen langen Zeitraum an. Die frühesten Lehnwörter wurden aus einem westalt-türkischen Idiom übernommen; die neuesten Lehnwörter stammen aus der Sprache der Kumanen, die sich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Ungarn niederließen. Die Autoren schließen die osmanischen Wörter aus dem Korpus aus. In allen Fällen geben die Autoren die Etymologie des türkischen Wortes, die rekonstruierte kopierte Form, die von der ungarischen Sprache angepasste Form und die Geschichte des Wortes an. Die detaillierte Einleitung konzentriert sich auf die frühere Forschung, den historischen Kontext und den technischen Rahmen. In den abschließenden Kapiteln rekonstruieren die Autoren die alte ungarische Sprache zur Zeit der türkisch-ungarischen Kontakte und skizzieren die Struktur der westalt-türkischen Sprache. Ein Literaturverzeichnis und mehrere Indizes helfen dem Leser, das Buch zu nutzen.
Buchkauf
Wolfenbütteler Hefte - 27: Von gesichertem Wissen und neuen Einsichten, Helwig Schmidt-Glintzer, Andreas W. Dahl, Stefan Reinecke, Christoph Majeschke, Frank Kernbach, Harry Liebermann, Marie Schweda, Gudrun Müller, Gerhard Klärte, Ulrich Ziege, Ralph Schmidt-Glintzer, Detlev Hämmerle, Peter Görner, Siegfried Weiszall, Georg Wiese
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2010
Hier könnte deine Bewertung stehen.
- Titel
- Wolfenbütteler Hefte - 27: Von gesichertem Wissen und neuen Einsichten
- Untertitel
- Dokumentation einer Expertentagung zum Thema "Geisteswissenschaftliche Zeitschriften - Referenzsysteme und Qualitätsstandards" in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach : mit einer Auswahlbibliographie zur Qualitätssicherung in (geistes- )wissenschaftlichen Zeitschriften
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Helwig Schmidt-Glintzer, Andreas W. Dahl, Stefan Reinecke, Christoph Majeschke, Frank Kernbach, Harry Liebermann, Marie Schweda, Gudrun Müller, Gerhard Klärte, Ulrich Ziege, Ralph Schmidt-Glintzer, Detlev Hämmerle, Peter Görner, Siegfried Weiszall, Georg Wiese
- Verlag
- Harrassowitz
- Erscheinungsdatum
- 2010
- Seitenzahl
- 333
- ISBN10
- 3447062606
- ISBN13
- 9783447062602
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Sprachen, Linguistik, Forschung, Etymologie
- Bewertung
- 4 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Die ungarische Sprache ist die wichtigste Quelle zur Rekonstruktion der westalt-türkischen Sprache, die zwischen dem Ural im 5. bis 12. Jahrhundert gesprochen wurde. Die Studie von Árpád Berta und András Róna-Tas befasst sich mit der Etymologie von etwa 500 ungarischen Wörtern, die alt-türkischen oder in einigen Fällen mittel-türkischen Ursprungs sind. Die ungarisch-türkischen Kontakte begannen im 5. Jahrhundert und dauerten über einen langen Zeitraum an. Die frühesten Lehnwörter wurden aus einem westalt-türkischen Idiom übernommen; die neuesten Lehnwörter stammen aus der Sprache der Kumanen, die sich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Ungarn niederließen. Die Autoren schließen die osmanischen Wörter aus dem Korpus aus. In allen Fällen geben die Autoren die Etymologie des türkischen Wortes, die rekonstruierte kopierte Form, die von der ungarischen Sprache angepasste Form und die Geschichte des Wortes an. Die detaillierte Einleitung konzentriert sich auf die frühere Forschung, den historischen Kontext und den technischen Rahmen. In den abschließenden Kapiteln rekonstruieren die Autoren die alte ungarische Sprache zur Zeit der türkisch-ungarischen Kontakte und skizzieren die Struktur der westalt-türkischen Sprache. Ein Literaturverzeichnis und mehrere Indizes helfen dem Leser, das Buch zu nutzen.
