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Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit - 16: Heroinvergabe und Konsumräume

Perspektiven akzeptanzorientierter Drogenarbeit

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Neben einleitenden Artikeln zu akzeptanzorientierter Drogenarbeit und Drogenpolitik und einer Würdigung der rechtlichen Situation der "Gesundheitsräume" findet sich im Buch eine Untersuchung über die Charakteristika der Benützer von Gesundheitsräumen und ihrer Gegenparts in der Drogenszene. Interessanterweise scheinen die Benützungsbedingungen so etwas wie eine Zwei-Klassen-Fixergesellschaft zu provozieren. Die Heroinverschreibung ist durch eine erneute Publikation der Kurzfassung des Syntheseberichtes über die Schweizer Versuche und einen Erfahrungsbericht aus einem Praktikum im Verschreibungsprojekt in Bern dargestellt. Die einzelnen Artikel des Buches finde ich unterschiedlich interessant. Meine Favoriten sind der Artikel von W. Schneider über die "Perspektiven akzeptanzorientierter Drogenarbeit", der gewisse generelle Probleme jeder heutigen Drogenarbeit beleuchtet (wieviel Therapie für wen?), die rechtliche Darstellung von Oberstaatsanwalt Körner, der Forschungsbericht über die Situation in Frankfurt und Teile des Praktikumsberichts aus Bern. Neben viel Abgeschriebenem aus sonst nur schwierig einzusehenden Materialien bringt letzterer einen äusserst lesenswerten Auszug aus seinem persönlichen Tagebuch. Ein für an Drogenarbeit Interessierte empfehlenswertes, aktuelles Buch. Dr. med. Robert Hämmig (April 1998).

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Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeit - 16: Heroinvergabe und Konsumräume, Wolfgang Schneider, Rolf Buschkamp, Anke Follmann

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1997
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(Paperback),
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