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Die Mutterliebe

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Ist die mütterliche Liebe ein Instinkt, der aus einer "weiblichen Natur" stammt, oder ist sie vielmehr ein soziales Verhalten, das je nach Individuum, Epoche und Sitten variiert? Dies ist das zentrale Thema, das Élisabeth Badinter in ihrer präzisen historischen Untersuchung behandelt. Sie beobachtet die Entwicklung des mütterlichen Verhaltens über vier Jahrhunderte und stellt fest, dass das Interesse und die Hingabe für das Kind sich manifestieren – oder nicht. Zärtlichkeit existiert – oder nicht. So schockierend es auch sein mag, das mütterliche Gefühl ist ein menschliches, unsicheres und fragiles Gefühl. Diese Enthüllung der Kontingenz der mütterlichen Liebe löste bei der ersten Veröffentlichung des Buches 1980 leidenschaftliche Reaktionen aus: Einige sahen darin eine Absurdität, die das Konzept der Natur skandalös in Frage stellte; andere fanden darin eine wahre Befreiung, die Gelegenheit zu einem besseren Verständnis der Mutterschaft und zur Anerkennung der Vielfalt weiblicher Erfahrungen. Dreißig Jahre später bleibt L'Amour en plus ein notwendiges und verstörendes Buch, denn obwohl sich unser Vokabular geändert hat, haben wir nicht unsere Illusionen verloren.

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Die Mutterliebe, Élisabeth Badinter

Sprache
Erscheinungsdatum
1981
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(Hardcover)
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4,3
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Sprache
Deutsch
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
1981
Einband
Hardcover
ISBN10
3492026494
ISBN13
9783492026499
Reihe
Originaltitel
L' amour en plus
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
Ist die mütterliche Liebe ein Instinkt, der aus einer "weiblichen Natur" stammt, oder ist sie vielmehr ein soziales Verhalten, das je nach Individuum, Epoche und Sitten variiert? Dies ist das zentrale Thema, das Élisabeth Badinter in ihrer präzisen historischen Untersuchung behandelt. Sie beobachtet die Entwicklung des mütterlichen Verhaltens über vier Jahrhunderte und stellt fest, dass das Interesse und die Hingabe für das Kind sich manifestieren – oder nicht. Zärtlichkeit existiert – oder nicht. So schockierend es auch sein mag, das mütterliche Gefühl ist ein menschliches, unsicheres und fragiles Gefühl. Diese Enthüllung der Kontingenz der mütterlichen Liebe löste bei der ersten Veröffentlichung des Buches 1980 leidenschaftliche Reaktionen aus: Einige sahen darin eine Absurdität, die das Konzept der Natur skandalös in Frage stellte; andere fanden darin eine wahre Befreiung, die Gelegenheit zu einem besseren Verständnis der Mutterschaft und zur Anerkennung der Vielfalt weiblicher Erfahrungen. Dreißig Jahre später bleibt L'Amour en plus ein notwendiges und verstörendes Buch, denn obwohl sich unser Vokabular geändert hat, haben wir nicht unsere Illusionen verloren.