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Ludwig Wittgenstein - Licht und Schatten

Ein nächtliches (Traum-) Erlebnis und ein Brief-Fragment

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Die Beziehung von Wittgenstein zum Glauben war ambivalent. Einerseits verband er ihn mit etwas Dunklem, das sich in dem Gefühl zeigt, völlig der Macht eines göttlichen, strengen Richters ausgeliefert zu sein, wie es im Alten Testament erscheint. Andererseits bedeutete der Glauben Licht, ein Symbol für reine Spiritualität, Wahrheit und Transparenz, Dinge, nach denen er in seiner Philosophie strebte. Im persönlichen Leben scheint der Glauben mit der Erlösung innerer Bedürfnisse, mit Erleuchtung im Bestreben, philosophische Probleme zu lösen, verbunden zu sein. Zwei Texte des großen Philosophen, die bis jetzt unveröffentlicht sind, ermöglichen die Untersuchung der Spannungsbeziehung von Wittgenstein zur Religion und zu den kulturellen Werten der Zivilisation. Der eine ist das Tagebuch eines nächtlichen (traumhaften) Erlebnisses aus dem Jahr 1922, der andere ein Fragment eines Briefes, den Wittgenstein wahrscheinlich 1925 an seine Schwester Hermine schrieb.

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Ludwig Wittgenstein - Licht und Schatten, Ludwig Wittgenstein

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover)
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Titel
Ludwig Wittgenstein - Licht und Schatten
Untertitel
Ein nächtliches (Traum-) Erlebnis und ein Brief-Fragment
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
80
ISBN10
3709971640
ISBN13
9783709971642
Reihe
Beschreibung
Die Beziehung von Wittgenstein zum Glauben war ambivalent. Einerseits verband er ihn mit etwas Dunklem, das sich in dem Gefühl zeigt, völlig der Macht eines göttlichen, strengen Richters ausgeliefert zu sein, wie es im Alten Testament erscheint. Andererseits bedeutete der Glauben Licht, ein Symbol für reine Spiritualität, Wahrheit und Transparenz, Dinge, nach denen er in seiner Philosophie strebte. Im persönlichen Leben scheint der Glauben mit der Erlösung innerer Bedürfnisse, mit Erleuchtung im Bestreben, philosophische Probleme zu lösen, verbunden zu sein. Zwei Texte des großen Philosophen, die bis jetzt unveröffentlicht sind, ermöglichen die Untersuchung der Spannungsbeziehung von Wittgenstein zur Religion und zu den kulturellen Werten der Zivilisation. Der eine ist das Tagebuch eines nächtlichen (traumhaften) Erlebnisses aus dem Jahr 1922, der andere ein Fragment eines Briefes, den Wittgenstein wahrscheinlich 1925 an seine Schwester Hermine schrieb.