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The Making of Americans

Geschichte vom Werdegang einer Familie

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Das zweite Werk von Gertrude Stein (es wurde kurz nach den in der Tradition des Naturalismus stehenden Three Lives geschrieben) zeigt schon Ansätze jener radikalen Neuerungen in Sprache und Erzählweise, für die sie später berühmt wurde. Inhaltlich knüpft es - mit autobiographischem Hintergrund - an den großen Familienroman des 19. Jahrhunderts an. Der erste Abschnitt des in vier Teile von jeweils mehreren hundert Seiten gegliederten Buches ist noch vergleichsweise herkömmlich erzählt; er berichtet von den Vorfahren jener vier Amerikaner einer bestimmten Generation, die in den folgenden Abschnitten Anlaß und Ausgangspunkt für die spezifisch neue Art der Beschreibung von Personen, deren Natur und Beziehung zueinander sind. Die Sprache des Buches ist artifiziell und hochstilisiert, dabei aber im Wortschatz fast reduziert auf eine Art basic English, dem durch die endlosen Variationen und Wiederholungen von Sätzen und in sich zurücklaufenden Satzmustern alle lautlichen Reize und semantischen Möglichkeiten abgewonnen werden; die Einfachheit des Vokabulars muß als eine Reaktion gegen die Affektation, gegen den ästhetischen Charakter der Generation der Symbolisten gesehen werden (D.-H. Kahnweiler).

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The Making of Americans, Gertrude Stein

Sprache
Erscheinungsdatum
1985
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(Hardcover),
Buchzustand
Beschädigt
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Untertitel
Geschichte vom Werdegang einer Familie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gertrude Stein
Verlag
Ritter
Erscheinungsdatum
1985
Einband
Hardcover
ISBN10
3854150717
ISBN13
9783854150718
Reihe
Beschreibung
Das zweite Werk von Gertrude Stein (es wurde kurz nach den in der Tradition des Naturalismus stehenden Three Lives geschrieben) zeigt schon Ansätze jener radikalen Neuerungen in Sprache und Erzählweise, für die sie später berühmt wurde. Inhaltlich knüpft es - mit autobiographischem Hintergrund - an den großen Familienroman des 19. Jahrhunderts an. Der erste Abschnitt des in vier Teile von jeweils mehreren hundert Seiten gegliederten Buches ist noch vergleichsweise herkömmlich erzählt; er berichtet von den Vorfahren jener vier Amerikaner einer bestimmten Generation, die in den folgenden Abschnitten Anlaß und Ausgangspunkt für die spezifisch neue Art der Beschreibung von Personen, deren Natur und Beziehung zueinander sind. Die Sprache des Buches ist artifiziell und hochstilisiert, dabei aber im Wortschatz fast reduziert auf eine Art basic English, dem durch die endlosen Variationen und Wiederholungen von Sätzen und in sich zurücklaufenden Satzmustern alle lautlichen Reize und semantischen Möglichkeiten abgewonnen werden; die Einfachheit des Vokabulars muß als eine Reaktion gegen die Affektation, gegen den ästhetischen Charakter der Generation der Symbolisten gesehen werden (D.-H. Kahnweiler).