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Klingende Systeme

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  • 128 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Die Kombination von Aufstellungsarbeit im therapeutischen Kontext mit musiktherapeutischen Elementen eröffnet neue Dimensionen. Durch Improvisationen mit einfachen Instrumenten, Stimme und Bewegung folgen die Teilnehmer inneren Impulsen, die sich äußern und Wandlungsprozesse anstoßen. Stellvertreter in Aufstellungen können nonverbalen Ausdruck sinnvoll gestalten, während die Musik Raum für Zwischentöne und Unaussprechliches schafft und Zugehörigkeit sinnlich erlebbar macht. Der Lösungsprozess ähnelt dem allmählichen Stimmen eines Instruments. Fallbeispiele aus Einzel- und Gruppenarbeit verdeutlichen diese besonderen Methoden und deren Wirkungen. Sie bieten wertvolle Anregungen für eine differenzierte Weiterentwicklung der Aufstellungsarbeit, insbesondere in künstlerischen Psychotherapien. Eine nachträgliche Befragung zu Kurz- und Langzeitwirkungen ergab interessante Rückmeldungen von Klienten, die das Gesamtbild abrunden. Formen der Aufstellungsarbeit, die viel Spielraum lassen, fungieren als hervorragendes Forschungsinstrument für seelische Prozesse und Gesetzmäßigkeiten. Daraus ergeben sich neue Impulse für ein Denken und Handeln, das über das Therapeutische hinausgeht. Der Autor, Dr. Tonius Timmermann, ist Professor für Musiktherapie und hat zahlreiche Bücher und Artikel veröffentlicht.

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Klingende Systeme, Tonius Timmermann

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback),
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Titel
Klingende Systeme
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
128
ISBN10
389670415X
ISBN13
9783896704153
Reihe
Beschreibung
Die Kombination von Aufstellungsarbeit im therapeutischen Kontext mit musiktherapeutischen Elementen eröffnet neue Dimensionen. Durch Improvisationen mit einfachen Instrumenten, Stimme und Bewegung folgen die Teilnehmer inneren Impulsen, die sich äußern und Wandlungsprozesse anstoßen. Stellvertreter in Aufstellungen können nonverbalen Ausdruck sinnvoll gestalten, während die Musik Raum für Zwischentöne und Unaussprechliches schafft und Zugehörigkeit sinnlich erlebbar macht. Der Lösungsprozess ähnelt dem allmählichen Stimmen eines Instruments. Fallbeispiele aus Einzel- und Gruppenarbeit verdeutlichen diese besonderen Methoden und deren Wirkungen. Sie bieten wertvolle Anregungen für eine differenzierte Weiterentwicklung der Aufstellungsarbeit, insbesondere in künstlerischen Psychotherapien. Eine nachträgliche Befragung zu Kurz- und Langzeitwirkungen ergab interessante Rückmeldungen von Klienten, die das Gesamtbild abrunden. Formen der Aufstellungsarbeit, die viel Spielraum lassen, fungieren als hervorragendes Forschungsinstrument für seelische Prozesse und Gesetzmäßigkeiten. Daraus ergeben sich neue Impulse für ein Denken und Handeln, das über das Therapeutische hinausgeht. Der Autor, Dr. Tonius Timmermann, ist Professor für Musiktherapie und hat zahlreiche Bücher und Artikel veröffentlicht.