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So bleibt mir nur die Hoffnung

Roman über das Leben von Jugendlichen im Nationalsozialismus

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  • 516 Seiten
  • 19 Lesestunden

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Zwei Jahre lang forschten 20 Schüler und Schülerinnen unter Anleitung von Olaf Bröcker in einem Projekt, in dem sie die Rollen von Jugendlichen zur Zeit des Nationalsozialismus übernahmen. Diese fiktive Gymnasialklasse spiegelte die damaligen Gegebenheiten in Vechta wider, mit einem Fokus auf Religion und einer Vielzahl von Bauernfamilien. Jede Rolle war konfliktbeladen, sowohl politisch als auch familiär, und der Satz „Nicht alle werden überleben, aber wer sterben wird, wissen wir noch nicht!“ begleitete die Gruppe. Der Tod wurde für einige Figuren zur Realität, was die Notwendigkeit unterstrich, sich mit den damaligen Umständen auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung durchbrach die gängigen Täter-Opfer-Schemata und förderte ein tieferes Verständnis für gesellschaftliche Entscheidungen. In einer Zeit, in der der Geschichtsunterricht oft verkürzt wird, war das Projekt besonders wertvoll. Zufällig fiel es mit dem Erstarken rechter Kräfte zusammen, was die Relevanz der Thematik erhöhte. Die Zeitzeugin Anita Krüger ermutigte die Jugendlichen, ihre Freiheiten aktiv zu nutzen, was besonders während des mehrtägigen Aufenthalts in der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück deutlich wurde. Die Schüler integrierten die Fakten aus der Ausstellung in ihre Rollen und entwickelten eigene Vorträge und Rollenspiele, die den Höhepunkt des Projekts darstellten.

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So bleibt mir nur die Hoffnung, Olaf Bröcker

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Paperback),
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Titel
So bleibt mir nur die Hoffnung
Untertitel
Roman über das Leben von Jugendlichen im Nationalsozialismus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Olaf Bröcker
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
516
ISBN10
3866855508
ISBN13
9783866855502
Reihe
Beschreibung
Zwei Jahre lang forschten 20 Schüler und Schülerinnen unter Anleitung von Olaf Bröcker in einem Projekt, in dem sie die Rollen von Jugendlichen zur Zeit des Nationalsozialismus übernahmen. Diese fiktive Gymnasialklasse spiegelte die damaligen Gegebenheiten in Vechta wider, mit einem Fokus auf Religion und einer Vielzahl von Bauernfamilien. Jede Rolle war konfliktbeladen, sowohl politisch als auch familiär, und der Satz „Nicht alle werden überleben, aber wer sterben wird, wissen wir noch nicht!“ begleitete die Gruppe. Der Tod wurde für einige Figuren zur Realität, was die Notwendigkeit unterstrich, sich mit den damaligen Umständen auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung durchbrach die gängigen Täter-Opfer-Schemata und förderte ein tieferes Verständnis für gesellschaftliche Entscheidungen. In einer Zeit, in der der Geschichtsunterricht oft verkürzt wird, war das Projekt besonders wertvoll. Zufällig fiel es mit dem Erstarken rechter Kräfte zusammen, was die Relevanz der Thematik erhöhte. Die Zeitzeugin Anita Krüger ermutigte die Jugendlichen, ihre Freiheiten aktiv zu nutzen, was besonders während des mehrtägigen Aufenthalts in der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück deutlich wurde. Die Schüler integrierten die Fakten aus der Ausstellung in ihre Rollen und entwickelten eigene Vorträge und Rollenspiele, die den Höhepunkt des Projekts darstellten.