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Grundlagen der Berufs- und Erwachsenenbildung - 4: Konstruktivistische Erwachsenenbildung

Von der Deutung zur Konstruktion von Wirklichkeit

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  • 185 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Erwachsenenbildung stellt sich bereits immer schon als Deutungslernen, d. h. als die systematische, mehrfachreflexive und auf Selbsttätigkeit verwiesene AuseinanderSetzung des Erwachsenen mit eigenen und fremden Deutungen dar. Verfügbare Konstruktionen von Wirklichkeit können in den Veranstaltungen der Erwachsenenbildung artikuliert, miteinander verglichen, auf ihre Tragfähigkeit angesichts neuer Situationen überprüft und weiterentwickelt werden. Erwachsenenlernen ist dabei nicht nur Aneignung neuen Wissens, sondern auch die Vergewisserung, Überprüfung und Modifizierung vorhandener Deutungen. Aufgabe der Erwachsenenbildung ist es, die Reflexion von Deutungen und die Offenheit für „Umdeutungen“, d. h. für neue Sichtweisen, zufördern. Erwachsenenpädagogische Kompetenz muss sich angesichts der Konstruktivität der inhaltlichen Dimension des Erwachsenenlernens in verstärktem Maße auch durch eine prozessual-formale Kompetenz zum Umgang mit Wirklichkeiten zweiter Ordnung legitimieren.

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Grundlagen der Berufs- und Erwachsenenbildung - 4: Konstruktivistische Erwachsenenbildung, Rolf Arnold, Horst Siebert

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Grundlagen der Berufs- und Erwachsenenbildung - 4: Konstruktivistische Erwachsenenbildung
Untertitel
Von der Deutung zur Konstruktion von Wirklichkeit
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
185
ISBN10
3834001473
ISBN13
9783834001474
Reihe
Beschreibung
Erwachsenenbildung stellt sich bereits immer schon als Deutungslernen, d. h. als die systematische, mehrfachreflexive und auf Selbsttätigkeit verwiesene AuseinanderSetzung des Erwachsenen mit eigenen und fremden Deutungen dar. Verfügbare Konstruktionen von Wirklichkeit können in den Veranstaltungen der Erwachsenenbildung artikuliert, miteinander verglichen, auf ihre Tragfähigkeit angesichts neuer Situationen überprüft und weiterentwickelt werden. Erwachsenenlernen ist dabei nicht nur Aneignung neuen Wissens, sondern auch die Vergewisserung, Überprüfung und Modifizierung vorhandener Deutungen. Aufgabe der Erwachsenenbildung ist es, die Reflexion von Deutungen und die Offenheit für „Umdeutungen“, d. h. für neue Sichtweisen, zufördern. Erwachsenenpädagogische Kompetenz muss sich angesichts der Konstruktivität der inhaltlichen Dimension des Erwachsenenlernens in verstärktem Maße auch durch eine prozessual-formale Kompetenz zum Umgang mit Wirklichkeiten zweiter Ordnung legitimieren.