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- 6 Seiten
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Eine schöne Idee des Hör-Verlages, uns den Philosophen Theodor W. Adorno näherzubringen. Mehrere Radioproduktionen aus den Jahren 1955-1969, die Adorno in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk erstellt hat, sind hier zusammengefasst. Der Meister liest selbst, was stellenweise nicht unkomisch ist, da er kein großer Rhetoriker ist. Die Authentizität der sperrigen Texte bleibt unberührt. Adorno hat den Bann durchbrochen, der in einer Gesellschaft, die zur Reproduktion ihrer eigenen Unwahrheit verdammt ist, die Freiheit des Geistes fesselt. Er hat das Wahnsystem, das sich als Realität ausgibt, beim Namen genannt und sich nicht von dem "machtlosen Versuch des Gedankens, seiner selbst mächtig zu bleiben" abbringen lassen. Die Frage nach den Möglichkeiten wahrhaft menschlicher Zustände war Zentrum seines Denkens. Die Unmöglichkeit einer verbindlichen Antwort war eins mit der prinzipiellen Unmöglichkeit von Philosophie nach Auschwitz. Die fünf CDs behandeln verschiedene Themen: "Aufarbeitung der Vergangenheit" (1960) beleuchtet die Holocaust-Debatten, "Bemerkungen zu Hegel" (1956) vermittelt Respekt für Hegel und Adorno, "Jargon der Eigentlichkeit" (1963) ist eine Polemik gegen Heidegger, "Das Altern der Neuen Musik" (1955) zeigt Adornos musikalische Ästhetik, und "Zur Grundfrage der Gegenwärtigen Gesellschaftsstruktur" (1968) ist historisch bemerkenswert. "Erziehung zur Mündigkeit" (1969) ist Pflichtlektüre für Gleichheitsschwär
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Aufarbeitung Der Vergangenheit. Reden Und Gespräche, 5 CD-Audio, Theodor W. Adorno
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1999
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- (Andere)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Aufarbeitung Der Vergangenheit. Reden Und Gespräche, 5 CD-Audio
- Untertitel
- Reden und Gespräche
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Theodor W. Adorno
- Verlag
- Der HÖR Verlag DHV
- Erscheinungsdatum
- 1999
- Einband
- Andere
- Seitenzahl
- 6
- ISBN10
- 3895847305
- ISBN13
- 9783895847301
- Reihe
- Schlagwörter
- Beschreibung
- Eine schöne Idee des Hör-Verlages, uns den Philosophen Theodor W. Adorno näherzubringen. Mehrere Radioproduktionen aus den Jahren 1955-1969, die Adorno in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk erstellt hat, sind hier zusammengefasst. Der Meister liest selbst, was stellenweise nicht unkomisch ist, da er kein großer Rhetoriker ist. Die Authentizität der sperrigen Texte bleibt unberührt. Adorno hat den Bann durchbrochen, der in einer Gesellschaft, die zur Reproduktion ihrer eigenen Unwahrheit verdammt ist, die Freiheit des Geistes fesselt. Er hat das Wahnsystem, das sich als Realität ausgibt, beim Namen genannt und sich nicht von dem "machtlosen Versuch des Gedankens, seiner selbst mächtig zu bleiben" abbringen lassen. Die Frage nach den Möglichkeiten wahrhaft menschlicher Zustände war Zentrum seines Denkens. Die Unmöglichkeit einer verbindlichen Antwort war eins mit der prinzipiellen Unmöglichkeit von Philosophie nach Auschwitz. Die fünf CDs behandeln verschiedene Themen: "Aufarbeitung der Vergangenheit" (1960) beleuchtet die Holocaust-Debatten, "Bemerkungen zu Hegel" (1956) vermittelt Respekt für Hegel und Adorno, "Jargon der Eigentlichkeit" (1963) ist eine Polemik gegen Heidegger, "Das Altern der Neuen Musik" (1955) zeigt Adornos musikalische Ästhetik, und "Zur Grundfrage der Gegenwärtigen Gesellschaftsstruktur" (1968) ist historisch bemerkenswert. "Erziehung zur Mündigkeit" (1969) ist Pflichtlektüre für Gleichheitsschwär