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Rosa Luxemburg und die Freiheit der Andersdenkenden

Extraausgabe des unvollendeten Manuskripts "Zur russischen Revolution" und andere Quellen zur Polemik mit Lenin

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  • 231 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Als Rosa Luxemburg am 8. November 1918 von der Novemberrevolution aus dem Breslauer Gefängnis befreit war, befand sich in ihrem Gepäck ein unvollendetes Manuskript über die russische Revolution. Bange Sorge um die Zukunft der russischen Revolution hatte ihr die Feder geführt. Sie formulierte ihre Bedenken über die »Grundfehler der Lenin- Trotzkischen Theorie«, über die undemokratische »Schreckensherrschaft« einer Handvoll Bürokraten, verlangte die volle Einbeziehung der Massen, Presse- und Versammlungsfreiheit, öffentliche Kontrolle, »sonst wird der Sozialismus vom grünen Tisch eines Dutzends Intellektueller dekretiert, oktroyiert«, bleibt die »Bürokratie allein das tätige Element« und »artet der Sozialismus aus in > Cliquenwirtschaft<«, in Diktatur eines Dutzend von Parteiführern. Für die Verteidigung sozialistischer Ideale bleibt Rosa Luxemburgs Denken und Tun - das belegt die vorliegende Ausgabe - ein unerschöpflicher Quell lebensspendender Energien.

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Rosa Luxemburg und die Freiheit der Andersdenkenden, Rosa Luxemburg

Sprache
Erscheinungsdatum
1990
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Titel
Rosa Luxemburg und die Freiheit der Andersdenkenden
Untertitel
Extraausgabe des unvollendeten Manuskripts "Zur russischen Revolution" und andere Quellen zur Polemik mit Lenin
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Rosa Luxemburg
Verlag
Dietz
Erscheinungsdatum
1990
Seitenzahl
231
ISBN10
3320016865
ISBN13
9783320016869
Reihe
Beschreibung
Als Rosa Luxemburg am 8. November 1918 von der Novemberrevolution aus dem Breslauer Gefängnis befreit war, befand sich in ihrem Gepäck ein unvollendetes Manuskript über die russische Revolution. Bange Sorge um die Zukunft der russischen Revolution hatte ihr die Feder geführt. Sie formulierte ihre Bedenken über die »Grundfehler der Lenin- Trotzkischen Theorie«, über die undemokratische »Schreckensherrschaft« einer Handvoll Bürokraten, verlangte die volle Einbeziehung der Massen, Presse- und Versammlungsfreiheit, öffentliche Kontrolle, »sonst wird der Sozialismus vom grünen Tisch eines Dutzends Intellektueller dekretiert, oktroyiert«, bleibt die »Bürokratie allein das tätige Element« und »artet der Sozialismus aus in > Cliquenwirtschaft<«, in Diktatur eines Dutzend von Parteiführern. Für die Verteidigung sozialistischer Ideale bleibt Rosa Luxemburgs Denken und Tun - das belegt die vorliegende Ausgabe - ein unerschöpflicher Quell lebensspendender Energien.