Molloy, the first of the three masterpieces which constitute Samuel Beckett’s famous trilogy, appeared in French in 1951, followed seven months later by Malone Dies (Malone meurt) and two years later by The Unnamable (L’Innommable). Few works of contemporary literature have been so universally acclaimed as central to their time and to our understanding of the human experience.
Anti-Romane Reihe
Diese Serie taucht tief in die menschliche Existenz ein und erforscht Themen wie die Absurdität des Lebens, die Suche nach Identität und die Unausweichlichkeit des Todes. Mit einer unerschrockenen und oft beunruhigenden Weltsicht widersetzen sich diese Werke traditionellen Erzählstrukturen. Sie bieten den Lesern eine introspektive Reise durch existenzielle Dilemmata, in denen Sprache und Stil eine ebenso entscheidende Rolle spielen wie die Handlung selbst.




Empfohlene Lesereihenfolge
"Malone stirbt" ist der zweite Teil einer Trilogie, in dem Malone im Sterben liegt und die letzten Tage seines Lebens mit Spielen und Selbstbeobachtung verbringt. Während die äußere Welt auf ein kahles Zimmer und minimale Besitztümer schrumpft, entfaltet sich seine innere Welt zunehmend.
'Der Namenlose' beschließt die Trilogie, deren erste Bände 'Molloy' und 'Malone stirbt'. Auch in diesem Roman nimmt Beckett sein altes Thema vom Hinscheiden des Menschen wieder auf. Mahood, der Namenlose, ist das Menschheits-Ich, auf der Suche nach sich selbst, das unermüdlich neue Fragen stellt. Er erlebt nichts mehr, kennt keine Geschichten mehr, hält nur noch einen Monolog ohne Ende, dessen Faden ihm immer wieder entgleitet, immer wieder neu aufgegriffen wird, erfüllt vom Wunsch nach Ruhe und Schweigen und dem Verlangen, Zeugnis zu geben.
Dazugehörige Bücher
Molloy Malone stirbt Der Namenlose
- 570 Seiten
- 20 Lesestunden
»Dann ging ich in das Haus zurück und schrieb: ›Es ist Mitternacht. Der Regen peitscht gegen die Scheiben.‹ Es war nicht Mitternacht. Es regnete nicht.« So endet der Roman Molloy, der erste Teil einer Romantrilogie, die mit Malone stirbt fortgesetzt wird und mit dem Roman Der Namenlose endet. Die Trilogie, zwischen 1951 und 1953 erstmals erschienen, ist in mancherlei Hinsicht eine epische Parallele zu Becketts weltberühmtem Theaterstück Warten auf Godot. Auch hier gibt es keine eigentliche Handlung, es wird vielmehr eine Situation wirklich: eine furchtbare Vision unserer Welt, in der der Mensch zu schrumpfen beginnt und dem Zerfall anheimfällt oder im Sterben liegt und auf sein Innerstes zurückgeworfen ist oder ohne Geschichte dahinvegetiert auf der Suche nach Ruhe und Schweigen und dennoch das Verlangen hat, Zeugnis abzulegen.