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Die Memoiren-Trilogie

Diese autobiografische Trilogie taucht tief in die persönliche Erinnerung ein und erforscht die Komplexität von Kindheit und prägenden Erfahrungen. Sie verfolgt die Entwicklung einer Person über verschiedene Kulturen und Sprachen hinweg und deckt frühe Einflüsse und emotionale Enthüllungen auf. Die Reihe fängt meisterhaft das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne ein und bietet eine intime Perspektive auf die Formung von Identität und Weltanschauung. Es ist eine Reise der Selbstfindung, bei der sich persönliche Geschichte mit breiteren gesellschaftlichen und historischen Ereignissen verwebt.

Das Augenspiel
Die Fackel im Ohr
Die gerettete Zunge

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Die gerettete Zunge

    • 378 Seiten
    • 14 Lesestunden

    In "Die gerettete Zunge" erzählt Elias Canetti von seiner Kindheit in Bulgarien, England, Österreich und der Schweiz. Der spanische Ursprung der Familie, die vielsprachige Umgebung in Rustschuk, das patriarchalische Leben im ju?dischen Elternhaus, die Schulzeit in Manchester, Kriegs- und Nachkriegszeit in Zu?rich – all dies in den Beobachtungen des Kindes, die noch u?bertroffen werden durch die Intensität, mit der der Heranwachsende Gefu?hle erfährt: Eifersucht und Wahn nicht weniger als Zärtlichkeit und Stolz.

    Die gerettete Zunge1
    4,2
  2. Mit der „Fackel im Ohr“ setzt Elias Canetti seine autobiographischen Erinnerungen fort, die er mit der Geschichte einer Jugend, „Die gerettete Zunge“ (1977), begonnen hatte. Diesmal geht es um die Jahre 1921-1931, die Jahre zwischen sechzehn und sechsundzwanzig im Leben Canettis, in denen sich der Autor „die Welt mit dem Kopf aneignet“. Canetti erlebt die Inflationszeit in Frankfurt am Main, die Studienjahre in Wien (mit dem Brand des dortigen Justizpalastes) und Berlin auf dem Höhepunkt der Zwanziger Jahre. Über die innere Entwicklung des Autors gibt dieses Buch Auskunft und wie er zu seinen späteren Themen findet - Masse, Tod, die Würde des Individuums. In den „Fackel“-Jahren liegen die ersten Ansätze zu Canettis späteren Hauptwerken, dem Roman „Die Blendung“ und „Masse und Macht“, der großen Studie, an der er noch dreißig Jahre gearbeitet hat. Mit sensiblen Augen und Ohren fängt Canetti in diesen Entwicklungsjahren seine Beobachtungen ein, genug für die folgenden fünfzig Schriftstellerjahre. „Man ist wacher nach der Lektüre.“ Der Spiegel

    Die Fackel im Ohr2
    4,2
  3. "Das Augenspiel" hat Österreich zum Schauplatz: das Wien vor dem "Anschluss", die kosmopolitische Stadt am Vorabend der europäischen Katastrophe. In Menschen schildert Canetti die aufgewühlte Zeit, in ihrer Sprache, in ihren Gesichtern und in ihrem Auftreten liest er die Zeichen der Epoche. Ein zentrales Kapitel ist Dr. Sonne gewidmet, dem integren Kritiker und Weisen, der Canetti zum einmaligen Vorbild wurde. Der Tod des Vaters war das entscheidende Erlebnis im ersten Band, der Tod der Mutter steht am Ende des dritten Bandes. Die Trilogie geht jedoch über das Autobiographische hinaus, sie ist der Entwicklungsroman eines Schriftstellers im ersten Drittel unseres Jahrhunderts.

    Das Augenspiel3
    4,2