Die jüdische Familie Redlich flüchtet 1938 vor den Nazis nach Kenia. Der ehemalige Anwalt Walter Redlich arbeitet dort als Verwalter auf einer kümmerlichen Farm. Seine Frau Jettel kann sich nur schwer an das Leben in dem anderen Land gewöhnen. Ihre Tochter Regina hingegen blüht auf dem fremden Kontinent förmlich auf. Sie lernt die Sprache des Landes und interessiert sich für die Gebräuche. In dem Koch Owuor findet sie einen guten Freund. In der Ehe der Redlichs kriselt es aber zunehmend. Nur sehr langsam finden sie wieder zueinander. Nachdem die beiden wieder zueinander gefunden haben, erfahren die Redlichs von der Ermordung von Walters Vater und Jettels Schwester. Walter Redlich, der nun bei der Armee dient, bewirbt sich nach dem Ende des Krieges für ein Amt als Richter im zerstörten Deutschland; seine Frau und Regina möchten lieber in Kenia bleiben. 1947 kehren die Redlichs doch nach Deutschland zurück.
Nirgendwo in Afrika Reihe
Diese Serie schildert die Reise einer Familie, die vor Nazi-Deutschland flieht, um ein neues Leben in Kenia aufzubauen. Sie schildert eindrücklich die harte Realität des kolonialen Afrikas, die aufkommenden kulturellen Konflikte und den unbezwingbaren menschlichen Überlebenswillen. Die Erzählungen sind reich an persönlichen Dramen, Liebe, Verlust und der Suche nach Zugehörigkeit in einer ungewohnten, aber faszinierenden Landschaft. Die Serie erforscht Themen wie Identität, Anpassungsfähigkeit und die anhaltende Kraft familiärer Bindungen angesichts überwältigender Widrigkeiten.


Empfohlene Lesereihenfolge
Mit ihrem autobiographischen Erstlingsroman „Nirgendwo in Afrika“ eroberte Stefanie Zweig die Herzen ihrer Leser im Sturm. Hier berichtet sie über das weitere Schicksal von Regina und Max, Walter und Jettel. Im Jahre 1947 ist es soweit: Die Redlichs beenden ihr Exil in Kenia und kehren in das Nachkriegsdeutschland zurück. Mit der bildhaften Sprache und dem hintergründigen Humor des ersten Buches erzählt die Autorin von dem neuen Leben der symphatischen Familie.