1848 trifft die 22jährige Amerikanerin Olivia auf Einladung ihrer Tante in Indien ein. Lady Bridget sucht für ihre Nichte einen Ehemann, doch Olivia erstickt an der Steifheit der sogenannten guten Gesellschaft wohlsituierter englischer Kolonialherren und sehnt sich nach der Freiheit ihrer amerikanischen Heimat. Da begegnet sie Jai Raventhorne, dem illegitimen Sohn eines Engländers und einer Inderin aus ärmlichen Verhältnissen. Er ist ein Fremder, ein Ausgestoßener in dieser vorurteilsvollen und selbstgerechten Welt der britischen Kolonie, er erobert Olivia im Sturm. Dem Gleichklang der Herzen folgen Qualen der Aussichtslosigkeit, denn Jai läßt es nicht zu, daß sie sich seiner Vergangenheit, seinem Wesen nähert. Eines Tages verläßt er sie, und aus ihrer hingebungsvollen Liebe wird unerbittlicher Haß. Ihr Wunsch nach Rache ist von derselben Intensität wie einst ihre Liebe für Jai.
Olivia und Jai Reihe
Diese Serie taucht ein in die Komplexität verbotener Liebe und gesellschaftlicher Spaltungen vor dem Hintergrund des britischen Kolonialindien. Sie begleitet Charaktere, die sich mit starren sozialen Strukturen und tief verwurzelten Vorurteilen auseinandersetzen. Die Erzählungen sind reich an intensiven emotionalen Reisen und erforschen Themen wie leidenschaftliche Romantik, Ausgrenzung und die verzehrende Kraft von Hingabe und Rache.


Empfohlene Lesereihenfolge
Wer Dornen sät
- 967 Seiten
- 34 Lesestunden
Kalkutta 1871: Die Liebe Majas, Halbblut und Mitglied einer gesellschaftlich geächteten Familie, zu dem englischen Adligen Christian wird auf eine harte Probe gestellt.