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Bookbot

Albert Damblon

    1. Januar 1947
    Als ich noch unsterblich war
    Zwischen Zuversicht und Zweifel
    St. Vitus - ein junger Held
    Eine päpstliche Geschichte
    Nehmt und esst alle davon
    • Zwischen Zuversicht und Zweifel

      Nachdenken über Ostern

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      „Sag’ mal, wie hältst du’s mit Ostern? … Wartest du nach 40 Priesterjahren gelassen auf deinen Tod oder beunruhigt er dich noch?“ Dieser Frage nachspürend, stellt Albert Damblon eine eigenartige Entwicklung fest: Der junge Kaplan weiß genau, was Auferstehung meint – der altgewordene Pfarrer spricht vom österlichen Schrecken, er spürt die Ungewissheit. Und ihm wird bewusst: Über feste Formeln kommt man Ostern nicht näher. Von Ostern lässt sich nur erzählen: von bunten Schmetterlingen, von dummen Witzen und von der ersten Verliebtheit; und von der Freiheit der Kinder Gottes. Gott macht frei. Es gibt etwas, das dem Tod die Stirn bietet. In diesem Vertrauen schließt er seinen Rückblick mit einem Ausblick: „So ohne Weiteres lasse ich mich nicht holen. Dafür ist das Leben zu schön. … Sobald der Tod aber an der Tür klopft, werde ich meine Osterkerze anzünden, seine toten Knochen segnen. Und ich werde ihm das Osterevangelium erzählen. Ich bin gespannt, was dann passiert. Nach vierzig Jahren glaube ich, dass etwas passiert.“

      Zwischen Zuversicht und Zweifel
    • Als ich noch unsterblich war

      und wie der Tod mein Leben kreuzte

      • 110 Seiten
      • 4 Lesestunden

      "Seit 39 Jahren beerdige ich schon. Der Weg zu einem Grab ist mir in dieser Zeit vertraut geworden. Seit einigen Jahren versuche ich, wenn ich vor einem Sarg gehe, mir vorzustellen, selber in der Kiste getragen zu werden. Es misslingt mir. Ich gehe immer vor dem Sarg, niemals liege ich im Sarg." "Aber", so Albert Damblon weiter, "wer den Tod im Sarg sucht, liegt falsch. Er geht voran, er geht dahinter, er geht in jedem mit. Ein Mal wird es keine Ausrede geben. Dann werde ich der Beerdigte sein. Das treibt mich um." Auf sympathisch unprätentiöse Weise reflektiert Damblon, wie er ein eigenes Verhältnis zu Sterben und Tod entwickeln lernte - wissend, dass Trost und Hoffnung nicht "billig" zu haben sind, dass das Reden wider den Tod ein hilfloses Reden ist, dass es um Ehrlichkeit geht. "Ein Berufsleben lang habe ich versucht, an Ostern zu glauben" - in diesem Sinn tiefgläubige Betrachtungen zum Tod und die Sehnsucht nach dem Leben.

      Als ich noch unsterblich war