Sara ist glücklich bei den Kotsoteka-Comanchen, die sie liebevoll „Nadua – Die sich wohl fühlt“ nennen. Seit zehn Jahren lebt sie hier mit ihrem Sohn Tom. Ihre Freundschaft zu der Kriegerin Tabananika ist inniger und fester denn je. Aus einem Grund, der Sara vorerst verborgen bleibt, verhält sich Tabananika ihr gegenüber jedoch abweisend und ihre Freundschaft beginnt zu bröckeln. Sara kehrt mit ihrem zehnjährigen Sohn Tom nach Sunny Grove zurück. Dort trifft sie unvermutet auf ihren Schwager Robert, der ihr Avancen macht. Sara hat Sehnsucht nach den Comanchen und weiß nicht, ob sie bleiben soll. Auch Tom fühlt sich dort einsam und sucht Ablenkung durch Ausritte in die Prärie. Dabei stößt er plötzlich auf eine Abteilung Soldaten. Er beobachtet sie heimlich und erfährt, dass sie gegen die Kotsoteka ziehen. Leider wird er in seinem Versteck entdeckt. Vor ihm steht der Armeescout Krähenfuß – sein Vater. Aber Tom ist von dieser Begegnung nicht begeistert. Es gelingt ihm, sich zu befreien und er erreicht in einem Gewaltritt das Dorf der Kotsoteka, um sie zu warnen. Tom und seine Mutter geraten dabei in höchste Gefahr.
Charles M. Shawin Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Im Jahr 1648 kommt Dorothe Hendriksen mit ihren Söhnen nach Nieuw Amsterdam. Nach einer dramatischen Trennung in der Wildnis Amerikas wird Martin von Jesuiten aufgenommen und wird Missionar. Während er in der Kriegergemeinschaft der Susquehannock reift, findet er Hinweise auf seinen Bruder Robbin, der möglicherweise als Krieger kämpft. Dorothe sucht verzweifelt nach ihren Söhnen.
Die Tränen der Rocky Mountain Eiche
- 463 Seiten
- 17 Lesestunden
David Hofer wächst als Sohn einer deutschen Einwanderin im prüden St Louis auf. Er gilt als Ausgestoßener, da er ein uneheliches Kind ist. Schon früh ist er Anfeindungen ausgesetzt und lernt die Doppelmoral der Spießbürger kennen. Als die Mutter stirbt, hält ihn nichts mehr in der Enge der Zivilisation. Mit einer Gruppe Trapper beginnt er eine abenteuerliche Reise bis hoch zum Yellowstone und zu den Shoshone. Er wird Mountain-Man, Voyageur und Abenteurer … bis die Zivilisation ihn auch an diesem abgelegen Flecken einholt. Kritik: „Der Autor zeichnet scharf umrissene, einprägsame Charaktere, die jeder auf seine Weise – die harte Zeit der frühen Westwanderung repräsentieren. Er verknüpft seine Geschichte geschickt mit tatsächlichen Ereignissen und beweist auf den verschiedenen Handlungsebenen Sachkenntnis und eingehende Recherche.“ (Dietmar Kuegler, der das Buch vorab rezensiert hat)