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Max Frisch

    15. Mai 1911 – 4. April 1991

    Max Frisch befasst sich in seinem Werk mit tiefgreifenden Fragen der Identität und Entfremdung in der modernen Gesellschaft. Seine Werke untersuchen kritisch den Schweizer Nationalismus und das trügerische Bild der Demokratie, wobei sie menschliche Ängste vor der Freiheit und eine Besessenheit von Kontrolle hervorheben. Frisch verbindet meisterhaft persönliche Reflexionen mit politischen Kommentaren und nutzt paradoxe Techniken sowie einen fragmentarischen Stil, um die spirituelle Krise der Welt zu erforschen.

    Max Frisch
    Tagebuch 1966 - 1971
    Tagebuch 1946 - 1949
    "Ich stelle mir vor"
    Forderungen des Tages
    Diktate über Sterben & Tod
    Sämtliche Stücke
    • Sämtliche Stücke

      • 860 Seiten
      • 31 Lesestunden

      Mit seinen Romanen Stiller und Homo faber führte Max Frisch in den fünfziger Jahren ein Thema in die deutsche Literatur ein, das bis heute von großer Aktualität ist: die Frage nach der Identität des Menschen des 20. Jahrhunderts. Auch seine Stücke sind Versuche, diese Grundfrage zu beantworten, die sein ganzes Werk bestimmt und ihm seine Einheit gibt.

      Sämtliche Stücke
      4,6
    • Forderungen des Tages

      Porträts, Skizzen, Reden 1943-1982

      „Der Band enthält eine repräsentative Sammlung von Max Frischs Schriften, die auch bisher Ungedrucktes oder nur schwer Zugängliches umfasst: Porträts von Bertolt Brecht, Friedrich Dürrenmatt; Peter Suhrkamp, Günter Eich, Henry Kissinger u. a.; Skizzen und Analysen uns dem Nachkriegseuropa und den USA; die großen Reden (zur Verleihung des Büchner-Preises, des Schiller-Preises, des Friedenspreises, zum SPD-Parteitag u. a.).“

      Forderungen des Tages
      4,5
    • Auswahl aus dem Werk des Schweizer Schriftstellers (1911-91), die auf die zentrale Werkproblematik hinweist: die Gespaltenheit des heutigen Menschen und seine Suche nach der Wahrheit

      "Ich stelle mir vor"
      5,0
    • Max Frischs Tagebuch ist eine Bestandsaufnahme. Seine Berichte aus dem Europa der Jahre 1946 bis 1949, die Protokolle seiner Begegnungen in der Nachkriegszeit haben ebenso historische wie aktuelle Bedeutung. Darüber hinaus nimmt das Tagebuch eine zentrale Stelle in der Genese des dichterischen Werkes von Max Frisch ein. Es enthält bereits erzählerische Anläufe, Skizzen, Strukturmodelle, aus denen sich später die großen Dramen und Romane entwickeln konnten.

      Tagebuch 1946 - 1949
      4,3
    • Tagebuch 1966 - 1971

      • 431 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Das Tagebuch 1966-1971 steht in der Kontinuität des ersten. Die Aufzeichnungen, ob Erzählung oder Bericht, Fiction oder Analyse, Verhöre, Fragbogen oder Handbuch, Reisebericht oder Erinnerung, protokollieren unsere Zeit und die Situationen des einzelnen in ihr.

      Tagebuch 1966 - 1971
      5,0
    • Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, arbeitete zunächst als Journalist, später als Architekt, bis ihm mit seinem Roman Stiller (1954) der Durchbruch als Schriftsteller gelang. Es folgten die Romane Homo faber (1957) und Mein Name sei Gantenbein (1964) sowie Erzählungen, Tagebücher, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Frisch starb am 4. April 1991 in Zürich. Julian Schütt, geboren 1964, war Literaturredakteur der Weltwoche und Redakteur der Kulturzeitschrift Du . Er konzipierte die große Max-Frisch-Ausstellung 1998, ist Herausgeber der Bände Max Frisch. Jetzt ist Sehenszeit (Suhrkamp 1998) sowie jetzt: max frisch (Suhrkamp 2001) und arbeitet als freier Journalist und Autor in Zürich. Julian Schütt, geboren 1964, war Literaturredakteur der Weltwoche und Redakteur der Kulturzeitschrift Du . Er konzipierte die große Max-Frisch-Ausstellung 1998, ist Herausgeber der Bände Max Frisch. Jetzt ist Sehenszeit (Suhrkamp 1998) sowie jetzt: max frisch (Suhrkamp 2001) und arbeitet als freier Journalist und Autor in Zürich.

      Jetzt ist Sehenszeit
      4,5
    • Max Frischs Tagebuch ist eine Bestandsaufnahme. Seine Berichte aus dem Europa der Jahre 1946 bis 1949, die Protokolle seiner Begegnungen in der Nachkriegszeit haben ebenso historische wie aktuelle Bedeutung. Darüber hinaus nimmt das Tagebuch eine zentrale Stelle in der Genese des dichterischen Werkes von Max Frisch ein. Es enthält bereits erzählerische Anläufe, Skizzen, Strukturmodelle, aus denen sich später die großen Dramen und Romane entwickeln konnten.

      Tagebuch
      4,3
    • Max Frisch: »Don Juan ist ein Intellektueller wenn auch von gutem Wuchs und ohne alles Brillenhafte. Was ihn unwiderstehlich macht für die Damen von Sevilla ist durchaus seine Geistigkeit, sein Anspruch auf eine männliche Geistigkeit, die ein Affront ist, indem sie ganz andere Ziele kennt als die Frau und die Frau von vornherein al Episode einsetzt - mit dem bekannten Ergebnis freilich, daß die Episode schließlich sein ganzes Leben verschlingt.«

      Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie - Komödie in fünf Akten
      4,0
    • Stiller ist ein hochbegabter Schilderer, Erzahler und Fabulant. Gerade, dab er sein schweres Malise nicht nach einem existenialistischen Schema darstellt, sondern ganz und gar individuell, gibt ihm diesen Mehrwert uber das Literarische hinaus.

      Erzählungen des Anatol Ludwig Stiller
      4,0