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Mariolein Sabarte Belacortu

    Der Herbst des Patriarchen
    Chronik eines angekündigten Todes
    Das Klingsor-Paradox
    Das grüne Haus
    Eine Woche im Oktober
    Der Krieg am Ende der Welt
    • Der Krieg am Ende der Welt

      Roman

      • 724 Seiten
      • 26 Lesestunden

      Brasilien, Ende des 19. Jahrhunderts. Die Monarchie ist abgeschafft, die junge Republik versucht, sich zu konsolidieren. Ein Wanderprediger, Ratgeber genannt, zieht durch die von Hungersnöten, Seuchen und chronischer Armut geplagten Gegenden und verkündet das Ende der Welt. Eine Schar von Ausgestoßenen, der Ärmsten im Lande, sammelt sich um ihn, fest entschlossen, den wahren Glauben gegen den Antichrist zu verteidigen, der die Menschheit verderben will. Dieser Antichrist ist - die Republik. Sie gründen in Canudos die »Gesellschaft der Ärmsten«, ein »neues Jerusalem«. Mit Brüderlichkeit und Solidarität wollen sie Widerstand leisten. Die Aufständischen haben jedoch alle gegen sich: die um ihre Autorität besorgte Kirche, einen patriarchalischen Feudalherrn, zwei um die eigene Macht kämpfende Republikaner, den Revolutionär Galileo Gall. Sie alle reagieren mit Angst auf die Gründung des »neuen Jerusalems«. Die gesamten brasilianischen Streitkräfte werden schließlich aufgeboten, um die Anhänger des Ratgebers zu vernichten.

      Der Krieg am Ende der Welt
      4,3
    • Eine Woche im Oktober

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Santiago de Chile: Clara ist 46 Jahre alt, als sie die tödliche Diagnose erfährt: Krebs. Ein Jahr später findet Clemente, ihr Mann, ein Heft mit Aufzeichnungen von ihrer Hand. Zögerlich beginnt er zu lesen und entdeckt eine Frau, die er nie kannte. Denn Clara beschreibt ihre Ehe als hohl und leer. Und: Offenbar weiß sie seit langem, dass Clemente eine Geliebte hat, zu der sie all die Jahre schwieg. Bis sie durch Zufall Leon begegnet, einem Mann, der ähnlich krank ist wie sie ... Doch manchmal ist die Wirklichkeit anders, als sie scheint. Und manchmal sind die Wege, über die eine Frau sich endlich jenes Leben verschafft, das ihr stets fehlte, geheimnisvoller, als eine Affäre es je zu sein vermag.

      Eine Woche im Oktober
      4,1
    • In dem Werk Das grüne Haus haben sich der geographische Raum - Urwalddörfer und Städte in einem Städtedreieck des nördlichen Peru - und die dargestellte soziale Problematik im Vergleich zu Vargas Llosas erstem Roman Die Stadt und die Hunde erweitert. Der Autor erzählt, wie hochherzige Nonnen Urwaldmädchen einfangen, um sie in ihren Missionsschulen zu christianisieren. Am konkreten Schicksal Bonifacias verdeutlicht er deren »neues« Leben: Dienerin bei den Garnisonsoffizieren, schließlich Prostituierte. Eine zweite Geschichte berichtet von der Ausbeutung der Indianer bei der Kautschukgewinnung, den Repressalien der Regierung bei Auflehnung und Streik. Die permanente Unterdrückung der Eingeborenen durch die Vertreter der herrschenden Gesellschaft ist Thema des dritten Handlungsmotivs. Zwei Episoden ereignen sich in der kleinen Wüstenstadt Piura. Eine grüngestrichene Hütte, das städtische Bordell, ist Zentrum des erzählerischen Kaleidoskops, Schnittpunkt der Schicksale, Zeiten und Realitäten, ein Haus von nahezu mythischer Vergangenheit und Bedeutung.

      Das grüne Haus
      4,1
    • 1945: Ein Skandal in Liebesdingen hat den Physiker Francis P. Bacon seine Universitätskarriere gekostet. Nun macht er sich im Auftrag der US-Army auf die Suche nach jenem Wissenschaftler, der unter dem Decknamen Klingsor für das Atomprogramm der Nazis verantwortlich war. Zusammen mit dem Mathematiker Gustav Links verfolgt er Spuren, befragt Max Planck, Werner Heisenberg und Niels Bohr - und stößt auf ein Netz von Intrigen, Missgunst und Verrat. Ist Heisenberg Klingsor? Oder ist der Verräter an Bacons Seite? Jeder könnte Klingsor sein.

      Das Klingsor-Paradox
      4,0
    • Noch in der Hochzeitsnacht schickt der Bräutigam seine Braut in ihr Elternhaus zurück, weil sie nicht mehr unberührt war. Der Ehrenkodex jenes kolumbianischen Dorfes verlangt nun die Tötung des mutmaßlichen Schänders.

      Chronik eines angekündigten Todes
      4,0
    • Ungläubig betrachten die Untertanen eines Karibikstaates den toten Diktator in seinem Palast, in den bereits die Geier eingedrungen sind. Uralt ist er geworden, und schon einmal hat er seinen Tod nur vorgetäuscht, um am dritten Tag desto herrschsüchtiger wieder aufzuerstehen. Gabriel García Márquez erzählt von despotischer Willkür, aber auch von der Einsamkeit und Angst der Mächtigen. In der Figur des Patriarchen vereint er die Diktatoren Lateinamerikas der letzten 150 Jahre und schafft - in einer phantastischen Bilderflut - eine unerhörte Parabel über die Macht.

      Der Herbst des Patriarchen
      3,9
    • Die Liebe in den Zeiten der Cholera

      • 508 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Ein grosser Roman des kolumbianischen Nobelpreisträgers, angesiedelt um 1900: die Geschichte einer Ehe - und parallel dazu - die Geschichte einer lebenslangen Liebe, die ihre späte Erfüllung fand.

      Die Liebe in den Zeiten der Cholera
      3,9
    • Zwanzig Jahre und ein Tag

      • 291 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Jorge Semprún wurde am 10. Dezember 1923 in Madrid geboren und floh mit seiner Familie 1936 wegen des spanischen Bürgerkriegs nach Paris. Dort besuchte er das Lycée Henri IV und studierte Philosophie an der Sorbonne. 1941 trat er unter dem Pseudonym ›Gérard‹ der kommunistischen Résistance bei. 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet und ins KZ Buchenwald deportiert. Nach seiner Befreiung 1945 kehrte er nach Paris zurück und koordinierte ab 1953 den Widerstand gegen das Franco-Regime im Exil. Unter dem Pseudonym Federico Sánchez war er zwischen 1957 und 1962 aktiv in der kommunistischen Partei in Spanien. 1964 wurde er wegen Abweichung von der Parteilinie ausgeschlossen und widmete sich fortan dem Schreiben. In den 1960er Jahren erlangte er als Drehbuchautor Bekanntheit mit Filmen wie La guerre est finie (Der Krieg ist aus) und Z. Von 1988 bis 1991 war er spanischer Kultusminister und lebte bis zu seinem Tod 2011 in Paris. Elke Wehr, geboren 1946 in Bautzen und gestorben 2008 in Berlin, studierte Romanistik und übersetzte seit den 1970er Jahren spanische und lateinamerikanische Prosa ins Deutsche. Sie lebte in Madrid und Berlin.

      Zwanzig Jahre und ein Tag
      3,5
    • Remo Erdosain schlafwandelt durch die Tage. Der gescheiterte Erfinder steht, wie so vieles in diesem Roman von 1929, am Rande des Abgrunds: Er hat Geld unterschlagen, das Gefängnis wartet, in Wahnvorstellungen sieht er eine Giftwolke über der Stadt. Erdosain treibt durch Massen und Gassen von Buenos Aires, durch Bordelle und Kaffeehäuser, trifft auf Schäbige und Verrückte – bis er einer Gruppe sendungsbewusster Verschwörer in die Hände fällt: ein melancholischer Zuhälter, ein apokalyptischer Apotheker, eine Prostituierte, ein Goldgräber. Unter der Leitung des »Astrologen« planen die Irren nicht weniger als die Revolution. Doch für den großen Umsturz braucht es zuerst einen kleinen Mord. »Die sieben Irren« ist ein moderner Klassiker der lateinamerikanischen Literatur, der in eine Reihe mit den monumentalen Großstadtromanen von Dos Passos und Döblin gehört. In Arlts armen Teufeln, revolutionären Träumern und größenwahnsinnigen Sozialingenieuren treten die politischen Verwerfungen der zwanziger und dreißiger Jahre prägnant hervor – auch die jenseits von Argentinien: Die Farce kommt vor der Tragödie.

      Die sieben Irren
      3,8
    • Clean

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      THE INTERNATIONAL BESTSELLER'A masterclass in suspense' PAULA HAWKINS'A spellbinding nightmare' FERNANDA MELCHOR'A book of intense power' PHILIPPE SANDS

      Clean
      3,6
    • Vor den Stadttoren von Buenos Aires lebt hinter hohen Sicherheitszäunen eine wohlhabende Gemeinschaft. Unter der Oberfläche jedoch schwelen Konflikte, die auch vor den Siedlungszäunen nicht haltmachen: Untreue, Alkoholsucht und Ehezwist. Zudem bekommt selbst die privilegierte Gated Community die Wirtschaftskrise mit aller Wucht zu spüren. Anstatt die Ärmel hochzukrempeln, gehen drei Familienväter einen eigenwilligen Weg, um ihren Lieben den hohen Lebensstandard zu sichern. Dann werden ihre Leichen am Grund des Swimmingpools gefunden. Die Donnerstagswitwen ist das Porträt einer Gemeinschaft, die über ihre Verhältnisse lebt und tödliche Geheimnisse zu verbergen hat. Der preisgekrönte Bestseller ist bereits in vierzehn Sprachen erschienen und wurde von Marcelo Piñeyro fürs Kino verfilmt.

      Die Donnerstagswitwen
      3,4
    • De verhalen

      • 891 Seiten
      • 32 Lesestunden

      De verhalen biedt een onmisbaar en volledig overzicht van het werk van een van de grootste Spaanstalige schrijvers uit de literatuurgeschiedenis. De verzameling omvat onder meer zijn debuut Wereldschandkronieken, evenals de klassieke bundels Fantastische verhalen, De Aleph en Het verslag van Brodie.

      De verhalen