Das Wasser des Lebens. Von einem Neuanfang in Gottes- und in Menschenliebe
Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet. Erstinterpretation







Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet. Erstinterpretation
Eugen Drewermann antwortet jungen Menschen
»Engt Gott mich in meinem Leben nicht ein?« »Werden Liebende sich auch nach dem Tod wiederfinden? « »Was sagen Sie den Menschen, die an Gott glauben möchten, aber keine Verbindung zu ihm in sich spüren? « »Jesus soll uns ‚verwandeln‘. Soll er uns kontrollieren, dass wir so werden wie er? « »Ist die Liebe ein Beleg für die Ewigkeit?« »Kann der Glaube glücklich machen? « Eugen Drewermann antwortet einfühlsam auf Lebensfragen von Schülerinnen und Schülern.
»Mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen«, heißt es in der »Zeitenwende«. Doch mit jedem Krieg verlieren wir unsere Menschlichkeit, und solange die Regierenden in Angst voreinander sich in ständiger Aufrüstung wechselseitig bedrohen, um ihre Macht zu behaupten, werden weiter Kriege wüten und ihre Opferzahlen steigen. Statt den Gegner als »Verkörperung des Bösen« zu bekämpfen, müsste man die wahnhafte Angstphantasie einer Sicherheitspolitik durch militärische Einschüchterung und Stärke endlich aufgeben. Es gibt Sicherheit nur als die Sicherheit des anderen. Ihn zu verstehen in seiner Angst ist der Weg der Bergpredigt mit ihrer Botschaft: Bekämpft nicht das Böse mit immer noch schlimmerem Bösen. Das ist die wahre Zeitenwende, meint Eugen Drewermann. Doch wir müssen uns entscheiden, was wir wollen: den ewigen Krieg des Barrabas gegen »die Römer« oder die Erlösung von dem Grauen der Gewalt durch die Friedensbotschaft Jesu.
Strafrecht & Christentum Bd. 3
Die Theologie der Strafe prägte das gesamte »christliche« Abendland, aber sie verfälschte Jesu Botschaft: Anstelle des gütigen Gottes wurde staatliche Autorität etabliert, abstrakt-grausam »Gerechtigkeit« zu üben. Um strafen zu können, erklärte man die Menschen für frei, statt sie in ihrer inneren Verlorenheit, gerade beim Verüben schweren Unrechts, wahrzunehmen. Viele erkennen zwar: Das praktizierte Schuld- und Vergeltungsstrafrecht ist aus vielen Gründen unhaltbar geworden, und auch zur Prävention gibt es bessere Verfahren als die »Abschreckung« durch strenge Strafen. Aber welche Folgen müssten diese Einsichten nach sich ziehen? Eugen Drewermann vollzieht in diesem abschließenden Band der Trilogie »Richtet nicht!« konsequent einen Blickwechsel: Alles Nachdenken über Strafe führt dahin, das Strafen abzuschaffen. Es ist kein Recht, es fügt nur immer wieder neues Unrecht zu.
Úvahy o zlu a jeho různých formách, kritika církve, která pomocí strachu z ďábla zajišťuje poslušnost lidí. Drewermann tvrdí, že strach je vštěpován každému jedinci od začátku jeho života, a to strach z porušení desatera a vyloučení z komunity. Církev vytvořila konvenci, že ďábel je synonymem zla, čemuž se lidé obávají. Tato atmosféra strachu se může zneužívat a vést k neurotickým a psychotickým onemocněním, jak upozorňuje Drewermann, psychoterapeut. V rozhovoru s novinářem J. D. Kogelem rozvíjí úvahy o lidské agresi, zoufalství, víře, odpuštění, existenci a hledání ospravedlnění. Zmiňuje také biologii, sociální psychologii, psychoanalýzu, teologii prvotního hříchu a vykoupení, církevní hrozbu pekla a křesťanskou naději v nebe. Eugen Drewermann, profesor katolické dogmatické teologie, byl v roce 1991 zbaven práva učit a v roce 1992 i kázat pro své nekonformní názory. V roce 2005 oznámil odchod z katolické církve a je považován za významného myslitele a univerzálního vzdělance v Německu.
Dr. Eugen Drewermann hält in seiner Neujahrsansprache 2022 eine kraftvolle Rede über die gesellschaftlichen Krisen unserer Zeit. Er kritisiert den Mangel an Individualität und Integrität und thematisiert die Folgen des Kapitalismus und der Corona-Pandemie. Sein Plädoyer ruft zu menschlicher Verbundenheit und Frieden auf.
Zwei Essays
Nach der traditionellen christlichen Lehre hat der Mensch Vorrang vor dem Tier. Sind also Tiere nur vergängliche Nutzwesen, die dem Menschen zu dienen hätten? Eugen Drewermann revidiert in seinem berühmten Essay diese Sichtweise. Die Neuausgabe ist ergänzt um einen zweiten Essay über die Verwandtschaft allen Lebens. Eugen Drewermann plädiert für eine religiöse Neubesinnung und gegen den kapitalistischen Missbrauch von Tieren, gegen Tierzuchtquälerei und Tierexperimente.
"Eigentlich weiß es jeder: Fehlbare Menschen können nicht über die Fehler anderer zu Gericht sitzen. Ist wenigstens Gott gerecht? Gott sei Dank nicht! Der Kern der Botschaft Jesu lautet vielmehr: »Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern«. Wie gewinnen wir diese Einsicht im Rahmen unseres Strafsystems zurück? Dazu untersucht Eugen Drewermann in diesem Band Vorstellungen des Strafrechts im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Im Mittelalter haben Papst und Kaiser aus »Gott« ein Mittel ihres Machterhalts gemacht, und beide scheiterten. Das Reich zerfiel in Fürstentümer und Nationalstaaten; die Kirche versuchte die Herrschaft über ihre Gläubigen durch Angst zu erhalten. Die Inquisition nötigte zu Denunziation, Folterverhör und Ketzerverbrennung; die Hexenfurcht, geboren aus der Angst vor Gott, dem Teufel und der eigenen Seele, hielt das Strafrecht auch der Staaten fest im Griff. Erst die Befreiung des Politischen aus den Händen der Kirche ermöglichte eine gewisse Humanisierung des Strafens. Doch auch die Gerechtigkeit der staatlichen Gesetze wird uns Menschen nicht gerecht. Nur wenn wir die Gesetzlichkeit durch Güte überwinden, finden wir zu uns selbst zurück."-- From publisher's website
Eugen Drewermann antwortet jungen Menschen
»Wie ist das gemeint: ›Gott, unser Vater‹?«, »Passen Schöpfergott und Evolution zusammen?«, »Ist Gott allmächtig - angesichts von Leid und Elend in der Welt?«, »Was ist unter ›Teufel‹ und ›Hölle‹ zu verstehen?«, »Lässt sich Gott erfahren?«, »Glauben Christen und Muslime an denselben Gott?« Die Fragen, die Eugen Drewermann in diesem Buch beantwortet, haben Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht gestellt. Ihr Lehrer, Martin Freytag, hat die Fragen der Jugendlichen gesammelt, die der bekannte Autor verständlich und nachvollziehbar beantwortet.
Rede zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion
Rede zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion in der Überwasserkirche in Münster. „Was Sie seither sehen, ist eine systematische Politik des Unfriedens, indem die Nato durch die Ostausdehnung den Kalten Krieg plangerecht, konzeptionell und effizient wieder auflegt. Die Neokonservativen, z. B. Paul Wolfowitz, erklärten bereits 1989 genau dies zum Programm: Alle Gebiete, die das zerbrochene Russland nicht mehr verteidigen kann, im Nahen Osten, in den islamischen Südgebieten, werden wir uns selber zueignen und zusehen, ob Russland eingreift, sie zu verteidigen oder nicht. Deshalb haben wir heute die Nato in Usbekistan, in Kasachstan, in Kirgistan, in Georgien, überall wo sie nicht hingehört. Nach diesem Programm. In Syrien, in Libyen, im Irak, im Jemen — überall Regimechange-Politik, aus genau den gleichen Gründen.“ Aus der Rede Drewermanns
Eugen Drewermann beschreibt den Zusammenbruch der katholischen Kirche als monarchisches System und vergleicht ihn mit der Botschaft des Propheten Jeremia. Er betont, dass jeder in der Lage ist, auf Gott zu hören, und sieht Hoffnung in kleinen Gruppen, die unabhängig von klerikalen Strukturen Gottes Wort leben und befolgen.
Worte mit Herz und Verstand
"Wenn wir einen Menschen so anreden, dass wir die Tiefe seines Wesens berühren, so öffnet er sich und wird für uns zu einem Weg, der ins Unendliche hinüberführt. Und wann immer wir selbst uns so angesprochen fühlen, dass unser eigenes Ich gemeint und getragen wird, so fühlen wir uns selbst verbunden mit dem Ursprung unseres Daseins, mit der Quelle des Lebens." Dieses Lesebuch versammelt leicht zugänglich einige der wichtigsten Gedanken und schönsten Texte aus Eugen Drewermanns unerschöpflichem Werk.
In den Meditationen dieses Bandes erschließt Eugen Drewermann den tiefen Sinn des Osterfestes. Warum musste Jesus am Kreuz sterben? Was ist unter Auferstehung zu verstehen? Was dürfen wir aufgrund dessen hoffen? Er tut dies mit einem einfühlsamen Blick auf die drängenden Alltagssorgen der Menschen, mit Blick auf jene, die gescheitert sind, die nicht weiterwissen, die einsam sind. Drewermanns Botschaft: Die Liebe, die von Ostern ausgeht, ist immer stärker.
Zur Sprengkraft eines literarischen Denkers
Eugen Drewermann hat sich wiederholt zum Wirken von Hermann Hesse (1877–1962) geäußert. Dieses Buch versammelt seine Beschäftigung mit dem deutschen Literaturnobelpreisträger. 2019 erhält der Autor den Preis der Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft verliehen, eine Auszeichnung für die »Auseinandersetzung mit … Hermann Hesse, insbesondere die Pflege und Förderung des interkulturellen Dialogs«. Der Band enthält die Essays »Die Orientreise - der lange Weg zu sich selbst«, »Das Individuelle gegen das Normierte verteidigen« und »Gedanken über Narziß und Goldmund« sowie die Laudatio von Volker Michels auf den Preisträger sowie die Preisrede von Eugen Drewermann.
Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet - Drei Erstinterpretationen
Eugen Drewermann hat sich viele Jahre lang intensiv mit der Weisheit der Märchen beschäftigt, insbesondere mit den Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Folgende Märchen interpretiert er in dieser Erstveröffentlichung: – Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen – Das tapfere Schneiderlein – Die Eule. „Am tiefsten geht die Angst, die uns befällt, wenn wir bemerken, was es heißt, ein Mensch zu sein, - die Angst, geistig zu existieren: als Einzelner, in Freiheit, hinwandernd zwischen Zeit und Ewigkeit. […] Im Grunde läßt sie sich nur lösen in Vertrauen, doch dazu brauchte es eines gewissermaßen religiösen Haltepunkts. Ein solcher Halt im Absoluten läßt sich nicht verordnen noch verfügen; es läßt sich freilich zeigen, was passiert, wenn er uns fehlt. Wir werden dann die Angst verdrängen oder anderen Angst machen oder die vermeintlichen Angstquellen auszuschalten suchen. In jedem Falle finden wir niemals uns selbst, gelangen wir nie wirklich zu den anderen und werden niemals Ruhe haben.“/ E. DREWERMANN
Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet. Vier Erstinterpretationen
Der Teufel scheint gerade sein Comeback zu feiern: Ein Drittel der in Deutschland lebenden Menschen glaubt laut einer Umfrage an den leibhaftigen Teufel als Verkörperung des Bösen. Doch was ist der Ursprung der Teufelsgestalt? Und wie begegnen wir diesen Ängsten? Scharfsinnig und kenntnisreich zeichnet Eugen Drewermann im Gespräch mit Jörg-Dieter Kogel die Geschichte und Ursprünge der Gestalt des Teufels nach: Seine fulminante und erstaunliche Analyse führt ihn von der persischen Mythologie über das Alte Testament, den Koran, die Hexenverfolgungen bis hin zu Shakespeares Macbeth und dem 11. September. Mit seinem Buch will er jedoch nicht nur aufklären, sondern auch befreien, denn Eugen Drewermann ist überzeugt: Wenn wir die Erlösungsbotschaft ernst nehmen, brauchen wir keine Höllendrohung und keinen Teufel mehr.
Eugen Drewermann antwortet jungen Menschen
Wie müssen wir uns eine Kreuzigung vor 2000 Jahren vorstellen?, Ist die Bergpredigt nicht eine heillose Überforderung, einzuhalten allenfalls von ein paar Superfrommen?, Wenn Jesus heute die Kirche betrachten würde, was würde er ihr sagen? - Die Fragen, die Eugen Drewermann in diesem Buch beantwortet, haben Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht gestellt. Ihr Lehrer, Martin Freytag, hat die Fragen und Problemhorizonte der Jugendlichen gesammelt und den bekannten Autor stellvertretend für sie befragt. Von der Kindheit Jesu geht es über dessen Wirken und die Gründe für seinen Tod am Kreuz bis zur Bedeutung der Auferweckung. Für Jugendliche ab etwa der 10. Klasse.
Immer mehr, immer schneller, immer weiter: Die derzeit herrschende Wachstumsdoktrin ist nicht nur schädlich, sie ist ruinös. Es werden immer mehr Produkte auf den Markt geworfen - zu Lasten der armen Bevölkerung und der Natur. Eugen Drewermann zeigt auf, dass eine nachhaltige und damit nicht länger wachstumsbestimmte Wirtschaftsform die einzig realistische und tragfähige ist. Leicht verständlich erläutert er wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge und deutet die derzeitige Weltlage tiefenpsychologisch fundiert. Ein unverzichtbares Werk für alle, die die Problematik der aktuellen ökonomischen und damit ökologischen Entwicklungen erkennen und etwas ändern wollen. Klimaneutral gedruckt.
Was glaubte Martin Luther und was wollte er erreichen? Wie können wir ihn heute wiederentdecken? Nach 500 Jahren Spaltung zieht der Theologe Eugen Drewermann eine kritische Bilanz. Haben die Katholiken dazugelernt? Was haben die reformatorischen Kirchen aus ihrem Erbe gemacht? Im Gespräch mit Jürgen Hoeren beleuchtet Drewermann Luthers Grundanliegen: die vorbehaltlose Annahme des Menschen durch Gott. Es gilt, den Kern lutherischen Denkens und seine praktischen Folgen neu zu entdecken – theologisch, anthropologisch und psychologisch, besonders in einer krisengeprägten Zeit. Drewermann betont, dass Luther das Bewusstsein für eine Botschaft der Einheit schärfte, die Jesus in die Welt bringen wollte. Statt diese Botschaft kreativ aufzugreifen, zementierte die katholische Kirchengeschichte die Spannungen. Luther fühlte und litt unter dieser Zerspaltenheit und versuchte, sie zu artikulieren und zu überwinden. Es wäre unfair, ihm vorzuwerfen, dass er zu Beginn des 16. Jahrhunderts nicht mit einer geschlossenen systematischen Betrachtung antworten konnte. Er handelte situativ, wo er es für notwendig hielt. In Drewermanns Augen zeigt sich Luthers größte Leistung nicht 1517, sondern 1521 auf dem Reichstag in Worms, wo sich der gesamte reformatorische Ansatz vollendete.
Immer mehr, immer schneller, immer weiter: Die derzeit herrschende Wachstumsdoktrin ist nicht nur schädlich, sie ist ruinös. Es werden immer mehr Produkte auf den Markt geworfen - zu Lasten der armen Bevölkerung und der Natur. Eugen Drewermann zeigt auf, dass eine nachhaltige und damit nicht länger wachstumsbestimmte Wirtschaftsform die einzig realistische und tragfähige ist. Leicht verständlich erläutert er wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge und deutet die derzeitige Weltlage tiefenpsychologisch fundiert. Ein unverzichtbares Werk für alle, die die Problematik der aktuellen ökonomischen und damit ökologischen Entwicklungen erkennen und etwas ändern wollen. Klimaneutral gedruckt.
Jan Hus kritisiert das Machtstreben und die Habgier der Kirche seiner Zeit; er stellt Christus über das Papsttum. Beim Konzil von Konstanz wird seine Lehre verurteilt, 1415 wird er als Ketzer verbrannt. Im Gespräch zwischen Jürgen Hoeren und Eugen Drewermann zeigt sich, wie überraschend aktuell der Wegbereiter Martin Luthers denkt. Er fordert eine Kirche auf Seiten der Armen, setzt auf Vernunft gegen den Aberglauben, gegenüber bloßem Gehorsam betont er den Wert der Gewissensentscheidung. So wird Geschichte bedeutsam für heute
Rebellen, Frevler und Heroen in antiken Mythen
Den Sisyphos und andere rebellische Heldinnen und Helden der griechischen Sagen bestrafen die Götter grausam in der Unterwelt. Diese klassischen Mythen über rachsüchtige Götter prägen die Vorstellungen vieler Menschen bis heute. Dagegen stellt das Christentum mit dem Gott Jesu, dem barmherzigen Vater, der in die Freiheit ruft, ein heilsames Gegenbild. Eugen Drewermann zeigt anschaulich an vielen Beispielen, wie Verständnis, Mitleid und Vertrauen in ein absolutes Gegenüber die Angst in der menschlichen Seele überwinden können
„Es ist das Wichtigste, was wir im Leben lernen können: das eigene Wesen zu finden und ihm treu zu bleiben. Einzig zu diesem Zweck sind wir gemacht; und keine andere Aufgabe ist wichtiger, als herauszufinden, welch ein Reichtum in uns liegt. Erst dann wird unser Herz ganz, erst dann wird unsere Seele weit, erst dann wird unser Denken stark.“ Eugen Drewermann hat sich in seinem Werk vor allem der menschlichen Sehnsucht nach Liebe und wahrer Menschlichkeit gewidmet. Er hat unzähligen Menschen geholfen, ihren Glauben an Gott neu zu verstehen und sich von ihrer Angst zu befreien. Im Jahr seines 75. Geburtstages liegt nun endlich eine leicht zugängliche Zusammenstellung seiner wichtigsten Gedanken und schönsten Texte vor. Echte Worte mit Herz und Verstand.
Eugen Drewermann hat festgestellt, dass im Zentrum jeder seelischen Erkrankung die Angst steht und dass man diese nur heilen kann, wenn man ihren Sinn versteht. Märchen wie »Hänsel und Gretel«, »Aschenputtel« oder »Der Wolf und die sieben jungen Geißlein« handeln von solcher Angst. Sie zeigen aber zugleich, dass diese zu einem Aufbruch führen kann und sie sich schließlich ganz überwinden lässt. »Vier Märchen über Angst und Liebe, die den langen Weg umschließen, der von den ungeheueren Verstellungen des Kindseins hinüberführt zu einer selbstbewußten Einheit mit sich selbst – eine Art Vademecum jeder Psychotherapie.« EUGEN DREWERMANN
Den Glauben neu verstehen - Eugen Drewermann stellt in seinem neuen Buch die Theologie vom Kopf wieder auf die Füße und führt sie zurück zu dem, was Jesus von Nazareth wollte und was das Christentum eigentlich besagt. Er kritisiert in aller Deutlichkeit die in der Kirchengeschichte wirkmächtige Überzeugung, dass objektiv festgelegt werden könne, wie wir Gott zu verstehen haben und was Erlösung durch Christus bedeutet. Dagegen verweist er auf den mythischen Charakter all unserer religiösen Vorstellungen. In Drewermanns revolutionärem Neuansatz bekommen Begriffe wie Erlösung, Schöpfung, Auferstehung wieder einen Sinn. Ein unverzichtbares Buch für alle, die den Glauben neu und besser verstehen möchten. Eine notwendige Neuorientierung in Glaube und Theologie
oder: Wo unsere Seele ein Zuhause findet
In der Partnerschaft konkurrieren die Bedürfnisse von »Ich« und »Du« und die Sehnsucht nach Verschmelzung in der Liebe bleibt unerfüllt. Vor lauter Pflichten, die der Beruf auferlegt, kommen alle anderen Neigungen und Interessen zu kurz. Spannungsfelder dieser Art, die Menschen immer wieder und vielleicht immer häufiger erleben, erscheinen oft wie ein Niemandsland, in dem man sich orientierungslos und ohne Aussicht auf eine Lösung bewegt. Eugen Drewermann und Michael Albus beschreiben zahlreiche solcher Gegensätze im Denken, Fühlen und Handeln und zeigen auf, welche Auswege es gibt, damit die Seele wieder ein Zuhause findet.
Man findet sie in jeder gut sortierten die Sagen des klassischen Altertums. Sie gehören zur Mitte europäischen Kulturguts. Wem fallen nicht ein paar Brocken zur Schlacht um Troja, zu den Irrfahrten des Odysseus oder zum Liebesdrama von Orpheus und Eurydike ein? Aber worum geht es in den Sagen und Mythen eigentlich? Eugen Drewermann führt uns in diesem Buch mit tiefenpsychologisch geschärftem Blick sicher durch die Enge zwischen Skylla und Charybdis.Er erschließt, warum Liebe, Leid und Tod - drei Konstanten menschlichen Daseins - die beherrschenden Themen in vielen antiken Mythen sind und wie ein tieferes und richtiges Verständnis dieser alten Texte uns heute das Leben besser verstehen lässt.
Die Zeiten des magisch-ideologischen Gebrauchs beziehungsweise Missbrauchs des Religiösen scheinen zu Ende zu gehen. Angesichts dessen stellt der streitbare Theologe Eugen Drewermann die ganz grundsätzliche Frage nach Sinn und Zweck von Religion.'Gott' taugt nach seinem Befund immer weniger zur Etablierung kirchlicher und staatlicher Verwaltungsmacht. Stattdessen kann und muss Religion Räume des Nicht-Verwertbaren erschließen, Asylstätten, an denen man die Menschen nicht als Erstes fragt, zu wessen Vorteil sie sich nutzen lassen, sondern wer sie als einzelne Personen wirklich sind. Zur Existenz der Menschen gehört entscheidend die Erfahrung einer absoluten Seinsberechtigung jenseits der Forderungen von Moral, Justiz, Ökonomie und Politik. Und nicht allein die Menschen, auch die Tiere, auch die Pflanzen bedürfen eines Umgangs frei von 'Marktinteressen'. Gott gelte es wiederzuentdecken als 'Vater' aller Menschen, aller Kreaturen, als Grund zu einem Leben aus und in Gnade.
Der Mensch braucht etwas, das ihn trägt – dies vor allem in Zeiten einer subjektiv empfundenen Unsicherheit, einer auch geistigen Globalisierung sowie angesichts der Wissensexplosion und Reizüberflutung in der Mediengesellschaft. In diesem topos-Sonderband versuchen bekannte Topos-Autoren tragfähige und hoffnungspendende Antworten zu geben, wie u. a. Anselm Grün, Willi Hoffsümmer, Eugen Drewermann, Jörg Zink, Silja Walter, Josef Pieper, Hans Maier, Herbert Vorgrimler.
»Ich werde mich entscheiden müssen, ob ich den Mann, mit dem ich seit fünf Jahren eine enge Beziehung habe, heiraten soll. Mit diesem Schritt wäre ein Umzug quer durch Deutschland verbunden, wovor ich Angst habe. Ich würde mich von meinem Mann abhängig machen. Ist dieser Zweifel ein Zeichen für eine nicht gar so tiefe Liebe? « Seit vielen Jahren stellt sich Eugen Drewermann in der Sendung »Redefreiheit« existenziellen Fragen, die Menschen bewegen. Dieses Buch zeugt von der ganze Breite menschlichen Bangens und Hoffens, der er begegnet. Seine Antworten erweisen ihn als einfühlsamen Seelsorger, dem es eindrucksvoll gelingt, die einzigartige Geschichte zu würdigen und gleichzeitig eine Dimension herauszuschälen, die über die individuelle Bedeutung hinausreicht. Ein kluges Buch, das zum Leben hilft
von der absoluten Notwendigkeit der Gnade ; Vortrag im Rahmen des Alternativprogramms zum Katholikentag 2012 in Mannheim ; Transkript des frei gehaltenen Vortrags, mit Korrekturen und Ergänzungen des Autors
Zu radikalen christlichen Schlussfolgerungen für die Gegenwart kommt Eugen Drewermann bei seinen Betrachtungen zur Apostelgeschichte. Anlass dazu war sein Vortrag im Alternativprogramm des Katholikentags 2012.Das Christentum ist keine Morallehre, es dient nicht der Stabilisierung des bürgerlichen Zusammenlebens und den Interessen des Staates. Jenseits aller Ordnungen richtet es sich an die Verlorenen, die nicht mehr weiterwissen - diejenigen, die aufgrund von Arbeitslosigkeit, Krankheit oder anderen Abweichungen vom gesellschaftlich "Normalen" an den Rand gedrängt werden. Jesu Anliegen ist heilsam, es ist ein nicht verurteilend, sondern verstehend und begleitend weist seine Botschaft von der Liebe Gottes den Weg zur Menschlichkeit.
Die abendländische Tradition zählt sieben Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung, Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Sie dienen dem Menschen als Regeln für sein Verhalten und symbolisieren theologische, philosophische und ethische Ansprüche an jeden Einzelnen. Doch Eugen Drewermann sieht in diesen Begriffen auch die Gefahr, den Menschen von außen festzuschreiben. In diesem Buch gibt er eine eigene Deutung der Tugenden und legt ihnen ein neues Verständnis des Menschen zugrunde: tugendhaft ist derjenige Menschen, der zu sich selbst gefunden hat und von Angst befreit leben kann. Die sieben Tugenden gedeutet und erschlossen von einem der bedeutendsten geistlichen Autoren der Gegenwart.
oder: Menschlich von Gott reden
Welche sind die großen Fragen unseres Daseins, die uns am meisten bewegen? Der bekannte Theologe Eugen Drewermann und der Journalist Michael Albus spüren anhand zentraler Begriffe der menschlichen Sehnsucht nach einem erfüllten Leben nach. Einem Leben, das sich nicht in Äußerlichkeiten erschöpft; einer Freiheit, die Einengungen auflöst. Und sie fragen, wie eine Gesellschaft sein müsste, die auch das Wohl der Anderen im Blick behält. Ein wichtiges Buch, das seinen Leserinnen und Lesern Orientierung und Sinn geben will.
"So weit der ganze Himmel ist, spannt dieser Gott seine Arme und Hände aus über uns alle. Daran zu glauben, dass er uns liebt, ist die ganze Grundlage dessen, weswegen wir glauben, und ein Hauptmotiv, unser Leben vollkommen zu ändern vom Zerstörerischen zum Heilenden", so eine zentrale Aussage Eugen Drewermanns in seinem Vortrag vom 3. Juni 2011, gehalten auf dem Evangelischen Kirchentag im überfüllten Kinosaal , des UFA-Kristallpalasts in Dresden.Der Vortrag "Wir glauben, weil wir lieben" sowie die Fragen aus dem Publikum wurden aufgezeichnet und verschriftlicht. Für das vorliegende Buch hat Eugen Drewermann seinen Vortrag überarbeitet und ergänzt. In seinen Antworten auf die Publikumsfragen vertieft er einzelne Aspekte seines Themas.
Nur die Liebe führt vom Abgrund weg ins Herz der Dinge, und Menschen verfügen über die wunderbarste aller Fähigkeiten, einander so zu begegnen, dass sie in ihrer Liebe füreinander ein Weg ins Unendliche sind.„ So lautet Eugen Drewermanns Botschaft, die er an den drei für diesen Band ausgewählten Märchen verdeutlicht. “Aschenputtel„ erzählt die Geschichte aller Kinder, die auch in widrigen Verhältnissen ihre Hoffnung auf Liebe und Glück sich bewahren können. Im “Schneewittchen„ begegnen wir einem Menschen, der das Lieben offenbar nur aus dem Leiden lernt und dessen Erwachen einer Auferstehung gleicht. Und “Marienkind" zeigt uns, dass nur liebende Menschen in der Lage sind, darauf zu verzichten, sich selbst als Götter zu entwerfen. Drewermann deutet in diesem Buch urtypische menschliche Erfahrungen und lässt tief in unser Herz blicken. - drei Märchen für heute erschlossen
Eugen Drewermann erläutert im Gespräch mit Richard Schneider die Zehn Gebote und ihren Kontext. Er interpretiert sie im Licht des neutestamentlichen Liebesgebots und bietet so eine tiefere Einsicht in ihre Bedeutung für ethische und religiöse Orientierung.
Europas meistgelesener Theologe erklärt sein Denken Seine Thesen haben zum erbitterten Konflikt mit der katholischen Kirche geführt. Am Ende stand sein Rauswurf als Hochschullehrer und Priester. Wie kaum einem anderen Theologen gelingt es Drewermann, den Sinn des christlichen Glaubens in einfachen Worten zu erschließen. Durch sein therapeutisches Verständnis von Religion hat er vielen Menschen zu einer neuen, lebensbejahenden Glaubenspraxis verholfen. Zum 70. Geburtstag blickt Drewermann auf seinen Lebensweg zurück und erläutert seine wichtigsten Themen.
Každý člověk touží po celistvosti a hledá způsoby životního naplnění. Autor ve své knížce ukazuje, co člověk nutně potřebuje, aby mohl žít se sebou v pokoji – blízkost a odpuštění. Právě toto jsou stopy spásy na životní cestě člověka, který se řídí podle kompasu poselství Ježíše z Nazareta. Autor při svém psaní nezapře teologa, který má sice už přes dvacet let zapovězeno přednášet na katolických teologických fakultách, zároveň je ale v Německu vyhledávaným odborníkem na problematiku spojení spirituality a psychoterapie. Eugen Drewermann – jeden z nejuznávanějších německých teologů a psychoterapeutů, autor více než třiceti knih. Zdroj: Kosmas.cz
Wie leben wir menschlich im Gegenüber des Todes? Wie leben wir, wenn alle Heilkunst versagt und nichts mehr zu 'machen' ist? Das Verhältnis von Arzt, Patient und Tod ist Thema dieses Buches, das Eugen Drewermann anhand der drei Grimmschen Erzählungen Der Herr Gevatter, Gevatter Tod und Fundevogel vertieft. Darin werden Krankheit, Sterben und Tod in ihrer Bedeutung für das menschliche Leben symbolisch entfaltet und verdichtet. Ärzte müssen ihre Grenzen kennen, sie müssen erkennen können, wo der Tod steht, ob noch im Hintergrund oder bereits an der Schwelle, wo jeder Eingriff und jede Medizin versagen. Dann kann Hilfe nur noch darin bestehen, zu der Einsicht zu verhelfen, dass nach dieser Schwelle ein neues Leben beginnt. Ein wichtiges, hoffnungsvolles Buch für jeden, der mit dem Sterben konfrontiert ist.
Der Lebensweg Jesu in Bildern aus der Kunstgeschichte, erschlossen und kommentiert von Eugen Drewermann in einem aufwändig ausgestatteten Text- und Bildband. Mit Werken von Hieronymus Bosch, Caravaggio, Lucas Cranach, Otto Dix, George Grosz und anderen lädt ein zum Schauen und Meditieren. Von frühchristlichen Fresken bis Otto Dix – immer haben Künstler ihre besondere Sicht auf die Person Jesus von Nazareth festgehalten. Eugen Drewermann hat 55 Bilder aus der Kunstgeschichte ausgewählt, die in ihrer Anordnung den Lebensweg Jesu von der Geburt bis zur Auferstehung nachzeichnen. Er deutet den religiösen Gehalt der Bilder und lädt mit seinen Kommentaren ein zu einer Betrachtung nach dem Zeugnis der biblischen Überlieferung. In Wort und Bild die befreiende Botschaft Gottes an die Menschen erfahren. Kommentierte Bilder von den Künstlern: Ernst Barlach, Arnold Böcklin, Hieronymus Bosch, Dieric Bouts, Pieter Breugel, Caravaggio, Lucas Cranach, Otto Dix, Vincent van Gogh, El Greco, George Grosz, Hans Holbein, Max Liebermann, Emil Nolde, Max Pechstein, Rembrandt van Rijn, Christian Rohlfs, Georges Rouault u. v. m
Im Gespräch mit dem Fernseh-Journalisten Richard Schneider deutet Eugen Drewermann 15 provozierende Gleichnisse Jesu für die heutige Zeit. Was würden beispielsweise die Gewerkschaften dazu sagen, wenn alle den gleichen Lohn für ihre Arbeit erhielten? So aber ergeht es den biblischen Arbeitern im Weinberg, von denen Jesus erzählt. Und Jesus findet diese 'Gleichmacherei ' auch noch gerecht. Oder was ist mit dem geflügelten Wort: 'Wer hat, dem wird gegeben'? Auch dieses stammt aus dem Munde Jesu. – Von den Arbeitern im Weinberg – Von den anvertrauten Talenten – Vom verlorenen Sohn – Vom ungerechten Verwalter u. v. m.
Nach Heil und Ganzheit geht des Menschen Sehnsucht. Heil sein, das heißt sich angenommen wissen und frei werden von allem, was niederhält. Der heile Mensch lässt sich nicht ein auf die Kain und Abel-Welt, lässt sich nicht unter Druck setzen. Wir nehmen Spuren des Heils wahr, wenn wir uns zu uns selber aufrichten, wenn uns die Lügen und das Getue unerträglich werden. Drewermanns Meditationen beleuchten das Aufbrechen des Himmels in uns und in unserem Leben. Sie meditieren Spuren des Heils, denen es sich nachzugehen lohnt.
Märchen aus einer Zeit lange vor der industriellen Revolution können Aufschluss über die Ökonomie unserer Tage geben. Sie führen ganz gegenwärtig vor Augen, was Armut, Hunger und Elend bedeuten. Denn Globalisierung hebt nicht allgemein den Lebensstandard, und was bedingungslose Gewinnmaximierung in der menschlichen Seele anrichtet, auch darin geben sie Einblick: Rumpelstilzchen präsentiert eine Müllerstochter, die unter höchsten Leistungsanforderungen in den Club der Reichen und Schönen aufsteigt, aber in ihrer völligen Entfremdung beinahe unfähig wird, ein Kind großziehen zu können. Der gestiefelte Kater lässt mit klug kalkulierten Betrugsstrategien seinen Herrn zum König aufsteigen und wird selbst Minister. Was sind das für Leute, deren Unmoral und Zynismus mit Händen zu greifen sind, die uns gleichwohl regieren, dirigieren und regulieren? Die Bremer Stadtmusikanten zeigen die vom kapitalistischen System vor die Tür gesetzten vermeintlichen Unproduktiven, Alten und Verbrauchten. Die tun sich zusammen, erklären die Großeigentümer für Räuber und Diebe und schließen keinen Hilfsbedürftigen aus ihren Reihen aus – markiert das den Beginn eines neuen Wirtschaftens aus humanerem Geist?
Was bleibt von der Seele? • Das Grundlagenwerk zur Auseinandersetzung von moderner Hirnforschung und Theologie • Neue Antworten auf revolutionäre Erkenntnisse Seit fast 2000 Jahren lehrt die Kirche, dass Gott dem Menschen bei der Zeugung die Seele einhaucht. Sie ist Werk Gottes, zu ihm kehrt sie nach dem Tod zurück. Die moderne Hirnforschung zeigt, dass es ein solches göttliches Zentrum im Menschen nicht gibt. Sie erklärt zudem, dass es ein solches metaphysisches Prinzip nicht braucht, um Bewusstsein und Person-Sein zu ermöglichen. Auch die Vorstellung von Gott selbst ist ein Produkt des Gehirns, geht aus der komplexen Interaktion der Neuronen hervor. Im ersten Band von 'Atem des Lebens' hat Drewermann die Erkenntnisse der Neurowissenschaften dargelegt. Im zweiten Band geht er auf diesem Hintergrund die uralten Menschheitsfragen an: Nach Bewusstsein und Person, nach Willensfreiheit, nach der Seele und der Frage der Unsterblichkeit. Verschwinden Geist und Seele mit dem Tod des Gehirns? Welche neue Sprache ist für 'Gott' und die 'Seele' zu finden? Eine geistige Revolution steht der Kirche bevor: Welche Seele ist der heutigen Welt zu geben, die mehr wäre als eine Illusion?
Das Gegenteil von Glaube ist nicht Irrtum oder Unglaube, sondern Angst. Aus dieser Sicht zeigen die wichtigsten Texte Drewermanns das Zentrum seines Denkens. Ein neuer Zugang zur Bibel und ein überraschender Blick auf Symbolgeschichten, Mythen und Märchen.
Gehirnforschung und Gottesglaube untersucht die Beziehung zwischen Neurologie, Theologie, Philosophie und Anthropologie. Es stellt die provokante Frage, ob Gott das Gehirn geschaffen hat oder ob das Gehirn Gott erschafft. Dank moderner Technologien sind viele Geheimnisse des menschlichen Gehirns entschlüsselt, und biochemische Prozesse, die Denken, Lernen und Träumen ermöglichen, sind gut dokumentiert. Doch was bleibt vom Menschen? Ist er lediglich die Summe seiner Nervenverbindungen? Wie steht es um Konzepte wie Seele und Bewusstsein? In diesem ersten Band wird die Anatomie und Physiologie des Gehirns behandelt, wobei zentrale Funktionen wie Lernen, Träumen, Wahrnehmen, Fühlen, Leiden und Lieben analysiert werden. Theologische und anthropologische Fragestellungen werden integriert, etwa die Verbindung zwischen Konditionierung und Aberglaube sowie der Zusammenhang von Wahrnehmungsstörungen, Täuschung und Wahrheit. Der zweite Band, der im Januar 2007 erscheint, widmet sich Phänomenen wie Angst, Depression und Suchtverhalten und erforscht die Konzepte von Seele und Gott. Drewermann stellt fest, dass die Fragen nach Gott und der Seele in der Ära des Gottes-Gens neu betrachtet werden müssen. Die Ideen von Gott, Freiheit und Unsterblichkeit bleiben relevant und können nicht durch neurologische Erkenntnisse entkräftet werden.
Dornröschen - zur Liebe erweckt In den Märchen spiegeln sich tiefe menschliche Erfahrungen und Sehnsüchte. Es geht immer wieder um das überleben des Bedrohten, den Aufstieg des Verachteten, um die Balance von Männlichem und Weiblichem, um Festhalten und Loslassen dürfen. Das Märchen Dornröschen handelt nach Drewermanns tiefenpsychologischer Deutung von einer jungen Frau, die nicht erwachsen werden kann, weil es ihr nicht möglich ist, sich aus der schicksalhaften, angst- und schulderfüllten Bindung zu ihrem Vater zu läsen. Der hundertjährige Schlaf steht symbolisch für das Unvermögen eines "Dornröschen", im Leben und in der Liebe vorankommen zu können. Der Kuß des Prinzen bedeutet nichts anderes, als der verzaubert-verzaubernden Geliebten die natürliche Unschuld zurückzuschenken und sie zur Liebe zu erwecken. Die tiefenpsychologische Deutung Eugen Drewermanns Eine aspektreiche Darstellung über das Gelingen und Scheitern menschlicher (Liebes)Beziehungen Eugen Drewermanns tiefenpsychologische Märcheninterpretationen gehören zu seinen beliebtesten Werken.
Meditationen
Von Gott zu reden bedeutet für Eugen Drewermann im Wesentlichen nichts anderes als nach der Menschlichkeit des Menschen zu fragen. Oder anders gewendet: Wie sieht ein zeitgemäßes Gottesbild aus, wenn der Blick zuerst auf den hilfs- und schutzbedürftigen Menschen fällt? Die Antwort findet Drewermann in Jesus von Nazareth, der darum Sohn Gottes genannt wird, weil er Menschen aufrichtete und ihnen den Mut zum eigenen Leben zurückschenkte. Über solch einen Gott und was seine Anwesenheit im Leben von Menschen bewirkt, müsste heute geredet werden und redet – sehr leise und mit vielen Beispielen aus der Bibel – dieses Buch. 'Was ich glaube, ist, dass wir von Gott wieder sehr leise reden müssen. Ich glaube, überall, wo Menschen weitergehen, obwohl sie gar nicht können, in der Hoffnung, irgend etwas komme noch, berühren sie die Wand der Ewigkeit. Und was dann zu ihnen redet, ist nicht Erdbeben, Donner und Blitz, sondern die Stimme eines verschwebenden Schweigens.'
Verstehen – nicht verurteilen, Verzeihen – nicht Schuld zuweisen. Das wären, so Eugen Drewermann, die richtigen Verhaltensweisen im Umgang mit Menschen, die an Grenzsituationen des Lebens scheitern. Mit drei solcher Grenzsituationen, in die jeder geraten kann, befasst sich Drewermann in diesem Band: dem Scheitern der Liebe und dem Umgang mit Trennung, dem Problem der Lüge und dem zugrunde liegenden Gefühl der Ohnmacht, sowie der völligen Ausweglosigkeit einer schweren Lebenskrise, die Menschen in den Suizid treibt. Psychotherapeutische Deutungen, ethische und theologische Forderungen durchdringen einander und verdichten sich zur Kritik an einer erstarrten und unbarmherzigen kirchenamtlichen Lehre.
Drewermanns meisterliche Interpretation des Umfassend und theologisch aktuell. Das Johannesevangelium konfrontiert seine Leser mit der Frage nach ihrer persönlichen Identitä Zu sich selbst finden, zu seiner Wahrheit stehen, kann demnach nur, wer auf ein Gegenüber trifft, das ihn leben lässt und ihn bedingungslos aus reiner Güte akzeptiert. Wer begreift, dass sein Leben noch einmal ganz neu beginnt unter der Perspektive, die Jesu vermittelt, lernt eine Menschlichkeit kennen, die anders kaum vorstellbar ist. Dieser Leitgedanke ist es, den Eugen Drewermann in seiner meisterlichen Interpretation des Johannesevangeliums immer wieder ausfindig macht und für unser gegenwärtiges Leben zu deuten versucht.Nach den Kommentaren zum Markusevangelium (»Bilder von Erlösung«, 1987) und zum Matthäusevangelium (»Bilder von Erfüllung«, 1992) legt Drewermann mit »Bilder einer neuen Welt« seinen dritten umfassenden Evangelienkommentar vor, dem der Bibeltext nach eigener Übersetzung zugrunde liegt. »Das eigentlich ist die Botschaft, die das Johannes-Evangelium geben mö Die Menschen leben, aber sie wissen nicht zu leben, es sei denn, sie spüren etwas, das sie nicht sehen.«
Drewermanns meisterliche Interpretation des Umfassend und theologisch aktuell. Das Johannesevangelium konfrontiert seine Leser mit der Frage nach ihrer persönlichen Identitä Zu sich selbst finden, zu seiner Wahrheit stehen, kann demnach nur, wer auf ein Gegenüber trifft, das ihn leben lässt und ihn bedingungslos aus reiner Güte akzeptiert. Wer begreift, dass sein Leben noch einmal ganz neu beginnt unter der Perspektive, die Jesu vermittelt, lernt eine Menschlichkeit kennen, die anders kaum vorstellbar ist. Dieser Leitgedanke ist es, den Eugen Drewermann in seiner meisterlichen Interpretation des Johannesevangeliums immer wieder ausfindig macht und für unser gegenwärtiges Leben zu deuten versucht.Nach den Kommentaren zum Markusevangelium (»Bilder von Erlösung«, 1987) und zum Matthäusevangelium (»Bilder von Erfüllung«, 1992) legt Drewermann mit »Bilder einer neuen Welt« seinen dritten umfassenden Evangelienkommentar vor, dem der Bibeltext nach eigener Übersetzung zugrunde liegt. »Das eigentlich ist die Botschaft, die das Johannes-Evangelium geben mö Die Menschen leben, aber sie wissen nicht zu leben, es sei denn, sie spüren etwas, das sie nicht sehen.«
Eugen Drewermann, 1991 mit Lehr- und Predigtverbot belegt und 1992 vom Priesteramt suspendiert, wird zur Symbolfigur der Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche. In einem Gespräch fasst er seine kritischen Positionen zu Zölibat, Wiederverheiratung Geschiedener sowie zur Rüstungs- und Umweltpolitik zusammen. Felizitas von Schönborn beschreibt das "Phänomen Drewermann".
Der Sehnsucht einen Ausdruck geben, das Risiko der Liebe eingehen. Die kleine Meerjungfrau in Andersens Märchen tut dies. Sie bezahlt einen hohen Preis, den Preis der Menschlichkeit. Eugen Drewermann erschließt dieses Märchen der Weltliteratur für alle, die lieben. Eine inspirierende Lektüre. Ein Weisheitsbuch.
Das Märchen vom 'Froschkönig' ist eine Beziehungsgeschichte voller Kontraste und Konflikte, in der zwei Menschen schließlich eine glückliche Wandlung und Reifung erleben.§Eugen Drewermann interpretiert den 'Frosch' als einen von seiner Mutter vereinnahmten und verwöhnten jungen Mann, der nicht in der Lage ist, einer Frau mit seinen Wünschen ebenbürtig zu begegnen, und sich schwer tut, in das Leben aufzubrechen, auf das er als 'König' Anspruch hat. Die Prinzessin - im Grunde eine junge Frau, die zum Leben erwacht - sehnt sich nach einem 'Gefährten', der anders ist als ihr Vater, aus dessen Bindung sie sich befreien muss.
Von der heilenden Kraft der Liebe Ein Frauenmärchen und ein Männermärchen stehen sich in diesem Band gegenüber. ›Schneewittchen‹ wirft ein düsteres Licht auf verschiedene Facetten des Frauseins: Da ist zum einen das entbehrungsreiche Schicksal des heranwachsenden Mädchens, das verhasst, verfolgt und vereinsamt in hilfloser Angst und wortloser Wehmut ein Dasein wie unter Glas führt. Und da ist zum anderen der tödliche Neid der eitlen Stiefmutter auf die Unschuld, Schönheit und Jugend des Mädchens, das am Ende von den Gefährten seiner Kindertage, den Zwergen, und dem Gefährten der Liebe, dem Prinzen, gerettet wird. Von der alles überwindenden Kraft der Liebe handelt auch das Märchen ›Die zwei Brüder‹, das alle Register der Märchenerzählkunst zieht. Immerhin geht es darum, den äußerst komplexen Entwicklungsprozess zu beschreiben, den so mancher Mann zurücklegen muss, bis er schließlich zum Leben »erwacht«.
Drewermann betont, dass gerechte Ordnung nicht durch Gewalt erreicht werden kann. Er kritisiert den Wahnsinn von Kriegen, insbesondere in Afghanistan und im Irak, und stellt die Frage nach der Legitimität von Gewalt gegen "die Bösen" im Kontext der Menschenrechte.
Was lohnt sich wirklich? Drewermann, der große Kenner der menschlichen Seele, nimmt hier die Sehnsucht der Menschen nach Leben und Freiheit auf.
„Das Buch ist einfach unglaublich gut. Ich habe vergleichbares noch niemals derart kompakt gelesen, bin hingerissen.“ (Klaus Merhof, epd)
1795 erschien Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie. Es ist das Märchen von einem neuen „Jahrtausend“ des Glücks und des Friedens, das Eugen Drewermann in bekannter Weise tiefenpsychologisch und literarisch kenntnisreich deutet.
Das Märchen von »Hänsel und Gretel« ist DIE Kindergeschichte schlechthin. Erzählungen von Menschenfressern oder blutgierigen Wölfen, die in einsamen Waldhäusern hausen und verirrten Kindern und sonstigen Abenteuern auflauern, finden sich weltweit in allen Kulturen; wo aber fände man eine Geschichte, die so genial den Wunsch aller Kinder nach Süßigkeiten und Zuckerwerk verknüpfen würde mit dem Kontrast äußerster Entbehrung und Not? Wo eine Geschichte, die das Motiv von der menschenfressenden Hexe förmlich begründet mit dem Hintergrund einer Frau, die in ihrem Elend weder ein noch aus weiß? Wo ein Märchen, das so virtuos zwei Welten miteinander verschmölze, die an sich so weit voneinander getrennt sind wie Wunsch und Wirklichkeit, Traum und Tag, Hoffnung und Härte, und das dann doch zu zeigen begänne, wie aus dem einen das andere entsteht: aus der Angst der Aufbruch, aus dem Aufbruch der Alptraum, aus dem Alptraum der Aufstand, aus dem Aufstand die Reifung, aus der Reifung die Rückkehr...?
Predigten über die Bücher Samuel und Könige. Hrsg. v. Bernd Marz
Eugen Drewermann bietet eine tiefenpsychologisch-theologische Deutung der Bücher Samuel und des Ersten Buchs der Könige, die spannende Geschichten des Alten Testaments enthalten. Er zieht zahlreiche aktuelle Bezüge zur heutigen Politik, Gesellschaft und Kirche.
Der bekannte Kirchenkritiker, Theologe und Therapeut schildert zum Nachdenken anregende Erlebnisse mit Tieren und leitet aus ihrem Verhalten Möglichkeiten der Selbsterkenntnis und Lebensgestaltung ab.
Dostojewski - Dichter der Menschlichkeit
Armut und Erbarmen, Schuld und Vergebung, Tod und Unsterblichkeit der Seele – dies sind die zentralen Themen, die Eugen Drewermann im Werk des russischen Dichters Dostojewski findet. Dostojewski ernst zu nehmen bedeutet für ihn: angesichts einer gnadenlosen Welt von der Gnade zu sprechen und im Schatten der Verzweiflung vom Glauben. Und selbst, wenn es keinen Ausweg mehr zu geben scheint, Orte zu zeigen, an denen Hoffnung möglich ist. Meisterhaft erschließt Eugen Drewermann die religiöse Dimension der Dichtung Dostojewskis. Eine nverzichtbare Lektüre für alle, die eine zentrale Dimension im Werk des russischen Schriftstellers und gleichzeitig die Grundlagen des Denkens Eugen Drewermanns verstehen wollen.
Beiträge zu den Basler Psychotherapietagen, 1997