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Monika Faber

    Madame S'Ora Wien-Paris : portraits aus Kunst und Gesellschaft 1907-1957
    Portrait im Aufbruch
    Die frau, wie du sie willst
    Photo, Politics, Austria
    Photographie der Moderne in Prag
    Heinrich Kühn
    • Heinrich Kühn

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Das fotografische Bild als Möglichkeit, eine künstlerische Vision ebenso präzise und kreativ zu realisieren wie in Malerei oder Zeichnung: Das war das lebenslange Ziel Heinrich Kühns (1866–1944), einer zentralen Gründergestalt der internationalen Kunstfotografie um 1900. Gemeinsam mit Alfred Stieglitz und anderen Freunden machte er das stilisierte Lichtbild zu einem Teil des von den Sezessionisten angestrebten Gesamtkunstwerks. Wichtigstes Instrument dafür war der von Kühn perfektionierte Gummidruck, der durch die freie Wahl von Papier und Pigment eher einer Grafik glich als einer konventionellen Fotografie. Damit ließen sich die Helligkeitskontraste gezielt Kühns Bildvorstellungen anpassen und die als 'unkünstlerisch' abgelehnte Bildschärfe nach Belieben auflösen. Gegen 1910 reduzierte Kühn den romantischen Kosmos des Piktorialismus, bis fast abstrakte Kompositionen von zeitloser Ausgewogenheit entstanden. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2569-9, französische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2570-5) Ausstellung: Albertina, Wien 11.6.–29.8.2010 Musée de l'Orangerie, Paris 19.10.2010–23.1.2011 Museum of Fine Arts, Houston 6.3.–30.5.2011

      Heinrich Kühn
      4,5
    • Photo, Politics, Austria

      • 149 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Der Katalog unternimmt, anhand von individuellen Bildern oder Bildserien, die besondere Ereignisse, historische Umbrüche oder gesellschaftspolitische Verwerfungen auf den Punkt bringen, eine fotografische Zeitreise durch die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre. Parallel dazu werden die Entwicklung der Fotografie und die Vielfalt der Formate, in denen sie im Laufe dieser 100 Jahre zum Einsatz kam, sichtbar. Eine Ansichtskartenserie des Justizpalastbrandes (1927), Ernst Haas' 'Heimkehrer' Fotoserie (1947) oder Heimrad Bäckers 'Mauthausen-Dokumentation' (1970erJahre), Friedl Dickers Montagen über die sozialen Zustände in den frühen 1930erJahren oder Seiichi Furuyas Auseinandersetzung mit der 'Staatsgrenze' (1981-1983) fungieren ebenso als Bausteine eines visuellen Panoramas österreichischer Zeitgeschichte wie Setfotos zu 'Sissi - Die junge Kaiserin' (1956), Barbara Pflaums retuschierte Vorlagen für ihr berühmtes Franz-Olah-Cover der 'Wochenpresse' (1963) oder Ingeborg Strobls Fotoserie, die rund um die Volksabstimmung zu Österreichs EU-Beitritt 1994 entstand. Exhibition: Mumok, Wien, Austria (12.07.2018 - 03.02.2019).

      Photo, Politics, Austria
      4,0
    • Nicht nur der Dialog des Fotografen mit seinen Modellen bestimmt die Gestaltung des Bildnisses: Ein reicher Schatz visueller Erfahrung, den Porträtierte, Autoren und Betrachter teilen, gießt Selbstdarstellung wie Inszenierung in vorgefundene Formen. Seit dem Fin de Siècle aber gewinnen Individualität und Spontaneität an Boden - um auf der Flucht vor der Diktatur in den Jahren um 1938 nur noch intensiver vom einzelnen Menschen zu sprechen. Das macht die Bildnisse in Deutschland und Österreich zu besonderen Zeugnissen des sich wandelnden bürgerlichen Selbstverständnisses, demonstriert aber auch eindringlich die Blüte der Fotografie als eigenständiger künstlerischer Kraft. Langsam wandeln sich die raffinierten Salonbildnisse Nikola Perscheids, Rudolf Dührkoops oder des Atelier d'Ora in die klar-eleganten Köpfe von Trude Fleischmann, Lotte Jacobi oder Hugo Erfurth. Umbos extreme Nahsichten, Helmar Lerskis Lichtmodellierung oder László Moholy Nagys Experimente radikalisieren das menschliche Bildnis dann in bis dahin ungeahnter Weise. (Englische Ausgabe erhältlich ISBN 3-7757-1564-9) Weitere vorgestellte Fotografen (Auswahl): Josef Albers, Antios (Anton Josef Trcka), Gertrude Arndt, Aenne Biermann, Steffi Brandl, Raoul Hausmann, Lotte Jacobi, Edmund Kesting, Heinrich Kühn, Lucia Moholy, August Sander, Cami Stone Ausstellungen: Neue Galerie New York März - Juni 2005 · Albertina, Wien Juli - September 2005

      Portrait im Aufbruch
      3,0
    • Entdecken Sie das Œuvre der legendären Mode- und Gesellschaftsfotografin Madame d’Ora, deren Werk sowohl den Glamour als auch die Tragik des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Dora Kallmus (1881-1963), die unter ihrem Künstlernamen Madame d'Ora bekannte, österreichische Fotografin, war die renommierteste und gefragteste Porträtistin des Wiener Fin de siècle. In den 1920er Jahren siedelte sie nach Paris über und etablierte hier eines der elegantesten Fotostudios des Art déco. Ihre Modelle waren Stars wie Pablo Picasso, Josephine Baker, Colette und viele andere Größen der Kunst- und Modewelt. Gleichzeitig hatte sie Aufträge von berühmten Modehäusern und fotografierte für Lifestyle- und Modezeitschriften. Dieser retrospektiv angelegte Katalog dokumentiert das Werk der Fotografin entlang ihrer Lebenstationen, beginnend mit ihrer frühen Jugend als Tochter jüdischer Intellektuellen in Wien, zu ihrer Zeit als führende Society-Fotografin und schließlich ihrem Überleben während des Holocaust.

      Madame S'Ora Wien-Paris : portraits aus Kunst und Gesellschaft 1907-1957
    • Herbert List. Panoptikum

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Herbert List was captivated by the life-size wax figures displayed at the Panoptikum in Vienna's Prater. In 1944, he photographed these "artificial humans," portraying them as "corpses set in position and daubed with make-up," frozen in dramatic poses reminiscent of a Sleeping Beauty castle. He combined fairytale scenes, historical tableaux, and medical subjects with incisive text to create an illustrated book, now published for the first time in over seventy-five years, based on his original draft. An accompanying commentary contextualizes this work within his artistic career and the history of Präuscher's Panoptikum, where 19th-century popular scientific curiosity intersected with a fascination for the erotic and exotic. List (1903-1975) emigrated from Germany in 1936, influenced by surrealism and the New Objectivity. He later photographed in southern Europe and resided in Athens until the German invasion. Post-war, he shifted his focus to portraiture, reportage, and street photography, eventually working with the Magnum agency.

      Herbert List. Panoptikum