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Winterschlaf

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In Italien, wie in den meisten westlichen Kulturen, war das Jahrzehnt der 1960er Jahre eine dynamische und turbulente Zeit des sozialen Wandels. Dacia Maraini untersucht in dieser Kurzgeschichten-Sammlung die schwierigen, tragischen und oft humorvollen Erfahrungen von Frauen im modernen städtischen Italien. Mit einem Stil, der so prägnant ist wie der von Samuel Beckett, und einer Liebe zum Absurden, die Eugène Ionesco rivalisiert, sind Marainis Geschichten sowohl berührend als auch boshaft komisch. Der ironische Blick der Autorin richtet sich auf sexuelle Beziehungen, Arbeitsbedingungen, Frauenthemen und Familiendynamiken und beleuchtet das Leben einer ganzen Generation. Mit klassischer existenzieller Angst sind Marainis Charaktere oft zutiefst unzufrieden mit ihren Situationen, aber auch schlecht gerüstet, um echte Veränderungen einzuleiten. Diese feministische Version des Absurden ist köstlich ironisch und schrecklich. Die Geschichten haben einen echten Biss.

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Winterschlaf, Dacia Maraini

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Paperback)
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Titel
Winterschlaf
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dacia Maraini
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Paperback
Seitenzahl
138
ISBN10
3499130556
ISBN13
9783499130557
Reihe
Originaltitel
Mio marito
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
In Italien, wie in den meisten westlichen Kulturen, war das Jahrzehnt der 1960er Jahre eine dynamische und turbulente Zeit des sozialen Wandels. Dacia Maraini untersucht in dieser Kurzgeschichten-Sammlung die schwierigen, tragischen und oft humorvollen Erfahrungen von Frauen im modernen städtischen Italien. Mit einem Stil, der so prägnant ist wie der von Samuel Beckett, und einer Liebe zum Absurden, die Eugène Ionesco rivalisiert, sind Marainis Geschichten sowohl berührend als auch boshaft komisch. Der ironische Blick der Autorin richtet sich auf sexuelle Beziehungen, Arbeitsbedingungen, Frauenthemen und Familiendynamiken und beleuchtet das Leben einer ganzen Generation. Mit klassischer existenzieller Angst sind Marainis Charaktere oft zutiefst unzufrieden mit ihren Situationen, aber auch schlecht gerüstet, um echte Veränderungen einzuleiten. Diese feministische Version des Absurden ist köstlich ironisch und schrecklich. Die Geschichten haben einen echten Biss.