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In Italien, wie in den meisten westlichen Kulturen, war das Jahrzehnt der 1960er Jahre eine dynamische und turbulente Zeit des sozialen Wandels. Dacia Maraini untersucht in dieser Kurzgeschichtensammlung die verwirrenden, tragischen und oft humorvollen Erfahrungen von Frauen, die im modernen städtischen Italien leben. Mit einem Stil, der so prägnant ist wie der von Samuel Beckett, und einer Liebe zum Absurden, die Eugène Ionesco rivalisiert, sind Marainis Geschichten sowohl berührend als auch schrecklich komisch. Der ironische Blick der Autorin richtet sich auf sexuelle Beziehungen, Arbeitsbedingungen, Frauenthemen und Familienkonstellationen und beleuchtet das Leben einer ganzen Generation. Mit klassischer existenzieller Angst sind Marainis Charaktere oft zutiefst unzufrieden mit ihren Situationen, aber auch schlecht gerüstet, um echte Veränderungen herbeizuführen. Diese feministische Version des Absurden ist köstlich ironisch und schrecklich. Die Geschichten haben einen echten Biss.
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Mein Mann, Dacia Maraini
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2002
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- (Hardcover)
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- Titel
- Mein Mann
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Dacia Maraini
- Verlag
- Wagenbach
- Erscheinungsdatum
- 2002
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 140
- ISBN10
- 3803112060
- ISBN13
- 9783803112064
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Kurzgeschichten, Südeuropa, Italien, Italienische Literatur
- Originaltitel
- Mio marito
- Bewertung
- 5 von 5 Sternen
- Beschreibung
- In Italien, wie in den meisten westlichen Kulturen, war das Jahrzehnt der 1960er Jahre eine dynamische und turbulente Zeit des sozialen Wandels. Dacia Maraini untersucht in dieser Kurzgeschichtensammlung die verwirrenden, tragischen und oft humorvollen Erfahrungen von Frauen, die im modernen städtischen Italien leben. Mit einem Stil, der so prägnant ist wie der von Samuel Beckett, und einer Liebe zum Absurden, die Eugène Ionesco rivalisiert, sind Marainis Geschichten sowohl berührend als auch schrecklich komisch. Der ironische Blick der Autorin richtet sich auf sexuelle Beziehungen, Arbeitsbedingungen, Frauenthemen und Familienkonstellationen und beleuchtet das Leben einer ganzen Generation. Mit klassischer existenzieller Angst sind Marainis Charaktere oft zutiefst unzufrieden mit ihren Situationen, aber auch schlecht gerüstet, um echte Veränderungen herbeizuführen. Diese feministische Version des Absurden ist köstlich ironisch und schrecklich. Die Geschichten haben einen echten Biss.





