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Misogynie

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Die Geschichte des Frauenhasses wird von Jack Holland umfassend untersucht, beginnend mit den Ursprüngen der Misogynie in der Antike bis hin zu den gegenwärtigen Auswirkungen. In der griechischen Mythologie wird Pandora als Ursache für das Unglück der Männer dargestellt, während Eva in der Bibel für die Vertreibung aus dem Paradies verantwortlich gemacht wird. Diese Narrative haben tiefgreifende Folgen: In der Antike waren Frauen Eigentum ihrer Väter und Ehemänner, die über sie rechtliche Gewalt ausübten. In der Neuzeit wurden Frauen als Hexen verbrannt, und im 19. Jahrhundert verloren sie in England und Frankreich bei der Eheschließung ihr Eigentum an den Ehemann. Das gesetzlich verankerte Züchtigungsrecht des Mannes gegenüber seiner Frau verdeutlicht die anhaltende Unterdrückung. Auch in modernen Industrieländern kämpfen Frauen weiterhin um Gleichheit, während in anderen Regionen wie Indien und Nordafrika gravierende Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen stattfinden. Holland verfolgt die frauenfeindliche Haltung des Abendlandes bis zu ihren philosophischen und religiösen Wurzeln zurück und zeigt, wie männliche Denker von Platon bis Rousseau die vermeintliche Minderwertigkeit der Frau rechtfertigten. Er beleuchtet auch das duale Frauenbild, das Frauen entweder als Heilige oder als Huren darstellt und dessen Einfluss bis in die populäre Kultur reicht.

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Misogynie, Jack Holland

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jack Holland
Verlag
Buch 2000
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Hardcover
Seitenzahl
403
ISBN10
3861507935
ISBN13
9783861507932
Reihe
Originaltitel
Misogyny
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Geschichte des Frauenhasses wird von Jack Holland umfassend untersucht, beginnend mit den Ursprüngen der Misogynie in der Antike bis hin zu den gegenwärtigen Auswirkungen. In der griechischen Mythologie wird Pandora als Ursache für das Unglück der Männer dargestellt, während Eva in der Bibel für die Vertreibung aus dem Paradies verantwortlich gemacht wird. Diese Narrative haben tiefgreifende Folgen: In der Antike waren Frauen Eigentum ihrer Väter und Ehemänner, die über sie rechtliche Gewalt ausübten. In der Neuzeit wurden Frauen als Hexen verbrannt, und im 19. Jahrhundert verloren sie in England und Frankreich bei der Eheschließung ihr Eigentum an den Ehemann. Das gesetzlich verankerte Züchtigungsrecht des Mannes gegenüber seiner Frau verdeutlicht die anhaltende Unterdrückung. Auch in modernen Industrieländern kämpfen Frauen weiterhin um Gleichheit, während in anderen Regionen wie Indien und Nordafrika gravierende Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen stattfinden. Holland verfolgt die frauenfeindliche Haltung des Abendlandes bis zu ihren philosophischen und religiösen Wurzeln zurück und zeigt, wie männliche Denker von Platon bis Rousseau die vermeintliche Minderwertigkeit der Frau rechtfertigten. Er beleuchtet auch das duale Frauenbild, das Frauen entweder als Heilige oder als Huren darstellt und dessen Einfluss bis in die populäre Kultur reicht.