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Professor an der Schule für dramatische Kunst seines Freundes Charles Dullin in den Jahren 1942-1943, schöpft Sartre aus dem klassischen griechischen Theater und der Ästhetik Hegels seine eigene Vorstellung von einem strengen, moralischen, mythischen Theater, das mit einem Ritual verbunden ist. Sartre schlägt somit ein mythisches Theater vor, das die großen Probleme der zeitgenössischen Epoche transponiert, über die wir nachdenken dürfen, während besondere Umstände und kritische Situationen die Charaktere zu einer existenziellen Wahl zwingen. Dieser moralische, aber nicht moralisierende Inhalt passt zu einer kurzen und gewaltsamen Handlung, einer strengen Inszenierung, einer klaren, spannungsgeladenen, nüchternen Ausdrucksweise, die etwas von der antiken Pracht bewahrt und die Aufführung in eine wahre Zeremonie verwandelt. [...] Die behandelten Probleme betreffen individuelle oder kollektive Schuld. Der Raum ist klaustrophobisch: geschlossene oder belagerte Städte, Hölle, Gefängnisse, Schutzräume, Geiselzimmer.
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Stücke, Jean-Paul Sartre
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1989
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- (Paperback)
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- Titel
- Stücke
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Jean-Paul Sartre
- Verlag
- Reclam
- Erscheinungsdatum
- 1989
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 480
- ISBN10
- 3379004081
- ISBN13
- 9783379004084
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Philosophie
- Bewertung
- 4,15 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Professor an der Schule für dramatische Kunst seines Freundes Charles Dullin in den Jahren 1942-1943, schöpft Sartre aus dem klassischen griechischen Theater und der Ästhetik Hegels seine eigene Vorstellung von einem strengen, moralischen, mythischen Theater, das mit einem Ritual verbunden ist. Sartre schlägt somit ein mythisches Theater vor, das die großen Probleme der zeitgenössischen Epoche transponiert, über die wir nachdenken dürfen, während besondere Umstände und kritische Situationen die Charaktere zu einer existenziellen Wahl zwingen. Dieser moralische, aber nicht moralisierende Inhalt passt zu einer kurzen und gewaltsamen Handlung, einer strengen Inszenierung, einer klaren, spannungsgeladenen, nüchternen Ausdrucksweise, die etwas von der antiken Pracht bewahrt und die Aufführung in eine wahre Zeremonie verwandelt. [...] Die behandelten Probleme betreffen individuelle oder kollektive Schuld. Der Raum ist klaustrophobisch: geschlossene oder belagerte Städte, Hölle, Gefängnisse, Schutzräume, Geiselzimmer.






