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Am Beispiel meines Bruders

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Vom Autor neu durchgesehene Ausgabe mit aktuellem Nachwort Karl-Heinz Timm, geboren 1924 in Hamburg, gestorben 1943 in einem Lazarett in der Ukraine. Der Neunzehnjährige lebt weiter in der Trauer der Eltern, ihren Erzählungen, den sprachlichen Wendungen, die für sein Schicksal bemüht wurden, aber auch in den Träumen des jüngeren Bruders, der kaum eigene Erinnerungen an ihn hat. Der Impuls, über den Bruder zu schreiben, erwächst bei Uwe Timm auch aus der Notwendigkeit, über die Voraussetzungen der eigenen Biografie Klarheit zu gewinnen. Warum hat sich der Bruder freiwillig zur SS gemeldet? Wie ging er mit der Verpflichtung zum Töten um? Welche Optionen hatte er, welche Möglichkeiten blieben ihm verschlossen? Wo ist der Ort der Schuld, wo der des Gewissens bei den Eltern, die ihn überlebt haben? Uwe Timms Buch ist ein bewegender und nachdenklicher Versuch über den Bruder, über Schuld und Erinnerung, aber auch ein Porträt der eigenen Familie und eine Studie darüber, welche Haltungen den Nationalsozialismus und den Krieg möglich machten, was das mit uns zu tun hat und wie wir darüber sprechen können.

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Am Beispiel meines Bruders, Uwe Timm

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Uwe Timm
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
176
ISBN10
3462007866
ISBN13
9783462007862
Reihe
Erstveröffentlichung
2005
Originaltitel
Am Beispiel meines Bruders
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Vom Autor neu durchgesehene Ausgabe mit aktuellem Nachwort Karl-Heinz Timm, geboren 1924 in Hamburg, gestorben 1943 in einem Lazarett in der Ukraine. Der Neunzehnjährige lebt weiter in der Trauer der Eltern, ihren Erzählungen, den sprachlichen Wendungen, die für sein Schicksal bemüht wurden, aber auch in den Träumen des jüngeren Bruders, der kaum eigene Erinnerungen an ihn hat. Der Impuls, über den Bruder zu schreiben, erwächst bei Uwe Timm auch aus der Notwendigkeit, über die Voraussetzungen der eigenen Biografie Klarheit zu gewinnen. Warum hat sich der Bruder freiwillig zur SS gemeldet? Wie ging er mit der Verpflichtung zum Töten um? Welche Optionen hatte er, welche Möglichkeiten blieben ihm verschlossen? Wo ist der Ort der Schuld, wo der des Gewissens bei den Eltern, die ihn überlebt haben? Uwe Timms Buch ist ein bewegender und nachdenklicher Versuch über den Bruder, über Schuld und Erinnerung, aber auch ein Porträt der eigenen Familie und eine Studie darüber, welche Haltungen den Nationalsozialismus und den Krieg möglich machten, was das mit uns zu tun hat und wie wir darüber sprechen können.