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- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
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Es gibt Texte, deren analytische Tiefe oft unterschätzt wird. Die Essays von Karl Marx über die Ereignisse in Frankreich zwischen 1848 und 1851 sind mehr als nur die triviale Formel, dass sich Ereignisse und Figuren zweimal zeigen, einmal als große Tragödie und dann als miserable Farce. Marx' Schriften sind vor allem Modelle konzeptioneller Geschichte. Während Tocqueville das antagonistische Paar Freiheit-Gleichheit als Analysewerkzeug der liberalen Demokratie prägte, hinterließ Marx das Paar Gesellschaft-Staat. Historiker, Philosophen, Soziologen und Politikwissenschaftler haben seitdem über die relative Autonomie des Staates, die Grenzen der Zivilgesellschaft und das schnell zur Floskel gewordene Konzept des "Bonapartismus" diskutiert. Das konzeptionelle und interpretative Erbe von Marx zu beleuchten, gelingt niemandem besser als Maximilien Rubel in seiner Studie über Marx und den Bonapartismus, die den historischen, philosophischen und politischen Status des Staates in der marxistischen Theorie erhellt.
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Die Klassenkämpfe in Frankreich 1848 bis 1850, Karl Marx
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- 2011
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- (Paperback)
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