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Effi Briest

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Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, der von Oktober 1894 bis März 1895 in der Deutschen Rundschau veröffentlicht und 1896 als Buch herausgegeben wurde. Das Werk gilt als Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus in der deutschen Literatur. Es verbindet kritische Distanz mit eleganter Schriftstellerei und gilt als bedeutender Beitrag zum deutschen Gesellschaftsroman, der mit Thomas Manns Buddenbrooks weltweite Anerkennung fand. Manns Stil wurde stark von Fontane beeinflusst, und der Name Buddenbrook könnte aus diesem Werk stammen. Die Geschichte folgt dem Schicksal von Effi Briest, die als siebzehnjährige das mehr als doppelt so alte Baron von Innstetten heiratet, der sie wie ein Kind behandelt und sie für seine Karriere vernachlässigt. Vereinsamt geht Effi eine flüchtige Beziehung mit einem Offizier ein. Als Innstetten Jahre später dessen Liebesbriefe entdeckt, kann er ihr nicht verzeihen. Geplagt von einem überholten Ehrenkodex, tötet er den Liebhaber im Duell und lässt sich scheiden. Effi wird gesellschaftlich geächtet und von ihren Eltern verstoßen. Erst drei Jahre später sind sie bereit, die inzwischen todkranke Effi wieder aufzunehmen. Der Roman spiegelt die harten Konsequenzen wider, die in der Wilhelminischen Ära für Verstöße gegen den bürgerlichen Moralkodex folgten.

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3,1
Gut
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Theodor Fontane
Einband
Paperback
Seitenzahl
154
ISBN10
1987741285
ISBN13
9781987741285
Reihe
Erstveröffentlichung
1872
Originaltitel
Бесы
Bewertung
3,05 von 5 Sternen
Beschreibung
Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, der von Oktober 1894 bis März 1895 in der Deutschen Rundschau veröffentlicht und 1896 als Buch herausgegeben wurde. Das Werk gilt als Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus in der deutschen Literatur. Es verbindet kritische Distanz mit eleganter Schriftstellerei und gilt als bedeutender Beitrag zum deutschen Gesellschaftsroman, der mit Thomas Manns Buddenbrooks weltweite Anerkennung fand. Manns Stil wurde stark von Fontane beeinflusst, und der Name Buddenbrook könnte aus diesem Werk stammen. Die Geschichte folgt dem Schicksal von Effi Briest, die als siebzehnjährige das mehr als doppelt so alte Baron von Innstetten heiratet, der sie wie ein Kind behandelt und sie für seine Karriere vernachlässigt. Vereinsamt geht Effi eine flüchtige Beziehung mit einem Offizier ein. Als Innstetten Jahre später dessen Liebesbriefe entdeckt, kann er ihr nicht verzeihen. Geplagt von einem überholten Ehrenkodex, tötet er den Liebhaber im Duell und lässt sich scheiden. Effi wird gesellschaftlich geächtet und von ihren Eltern verstoßen. Erst drei Jahre später sind sie bereit, die inzwischen todkranke Effi wieder aufzunehmen. Der Roman spiegelt die harten Konsequenzen wider, die in der Wilhelminischen Ära für Verstöße gegen den bürgerlichen Moralkodex folgten.