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„Die Sprache der Drachen“ von S. F. Williamson,spielt in einem alternativen London im Jahr 1923, in dem Menschen und Drachen seit Jahrzehnten in einem zerbrechlichen Frieden leben. Die Gesellschaft ist in einem Dreiklassen-System eingeordnet, welches Ungleichheit, Macht und Unterdrückung veranschaulicht. Die junge Protagonistin Vivien will eigentlich nur Linguistin werden und Drachen-Sprachen erforschen. Doch als ihre Eltern verhaftet werden, gerät sie in ein geheimes Projekt, das die Sprache der Drachen entschlüsseln soll und entdeckt, wie brüchig ihr Weltbild wirklich ist. . Der Fokus auf Sprache als Machtinstrument ist ungewöhnlich, aber verleiht dem Buch tiefe und ist definitiv dessen Stärke beim lesen. . Die politische und gesellschaftliche Veranschaulichung der Welt, Klassenunterschiede, Unterdrückung, Propaganda, zeigt gesellschaftskritische Parallelen zu unserer Welt. Auch dis bestärken diese Geschichte nur, als dass diese darunter leidet. ?? . Da der Schreibstil flüssig und sehr angenehm zu lese ist, komm man bei dieser Geschichte recht gut durch. . Wer eine Romantasy Story sucht, wird hier leider nicht fündig werden. Denn diese in nicht im Vordergrund. Eher die Drachen, die als Monster dargestellt werden. Mit ihrer Präsenz und eigener Kultur. . Leider ist das Worldbuildung doch ausbaufähig. So bleiben manche Details, dieser Welt, im leeren und man muss sich daher selbst etwas in seiner Fantasie vorstellen, ohne Hilfe. .
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