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Studien zur frühneuzeitlichen deutschen Geschichte

Diese Reihe fördert neue und frische Ansätze zur deutschen Geschichte der Frühen Neuzeit, die ungefähr von 1400 bis 1800 reicht. Sie umfasst sowohl Übersetzungen aus dem Deutschen als auch originäre englischsprachige Werke, die den Lesern einige der innovativsten Bücher vorstellen. Die Themen sind alles andere als konventionell und erforschen Bereiche wie die Geschichte von Wahnsinn und Hexerei, die Trinkkultur, bedeutende Handelsfamilien der Renaissance und frühe deutsche Reaktionen auf die Entdeckung Amerikas. Diese Sammlung unterstreicht die Dynamik und Bandbreite der Geschichtsschreibung zum Heiligen Römischen Reich.

Die Fugger
Verrückte Hoheit
Cautio criminalis oder rechtliches Bedenken wegen der Hexenprozesse
Deutsche Untertanen
  • Deutsche Untertanen

    • 160 Seiten
    • 6 Lesestunden

    Gehorchende Deutsche? Eine Widerlegung ist ein prägnantes Buch, das mit klugen Ideen und wichtigen, wenig bekannten Informationen gefüllt ist. Es räumt mit der Vorstellung auf, dass gewöhnliche Menschen passiv 'Geschichte' über sich ergehen lassen, anstatt aktiv ihre eigene Geschichte zu gestalten. Es ist auch ein kraftvolles Gegenmittel gegen einige der hartnäckigsten Stereotypen über die deutsche Geschichte. Jeder, der sich für die frühe Neuzeit interessiert, wird dieses Buch wegen seines großen thematischen Umfangs und seiner interpretativen Strenge lesen wollen. Es setzt den Maßstab für das Verständnis der politischen Rolle der einfachen Leute in der europäischen Geschichte.

    Deutsche Untertanen
  • Im 16. Jahrhundert waren fast 30 deutsche Adelige als verrückt bekannt. Diese Arbeit untersucht diese Fürsten (und einige Prinzessinnen) als Gruppe und im Kontext – sie beleuchtet die Geschichte der Renaissance-Medizin und Psychiatrie, die deutsche Politik zur Zeit der Reformation sowie die Renaissance-Definitionen von Wahnsinn.

    Verrückte Hoheit
    4,0
  • Die Fugger

    • 257 Seiten
    • 9 Lesestunden

    Wie keine andere Familie verkörpern die Fugger wirtschaftlichen Erfolg und soziale Aufstiegschancen des süddeutschen Bürgertums an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit. Unter der Leitung Jakob und Anton Fuggers baute die Familienfirma binnen weniger Jahrzehnte das größte europäische Handels- und Bergbauunternehmen seiner Zeit auf. Als Geldgeber des Kaisers und als Bankiers der römischen Kurie spielten die Fugger eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der europäischen Politik. Ihr Erfolg ermöglichte ihnen den Kauf großer Landgüter in Schwaben und den Aufstieg in den Reichsadel. Als überzeugte Anhänger der alten Kirche exponierten sie sich in den konfessionellen Auseinandersetzungen der Reformationszeit. Als Stifter, Sammler und Mäzene prägten sie die Kultur der süddeutschen Renaissance.

    Die Fugger
    4,5