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Madame Bovary

Autor*innen

Buchbewertung

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  • 452 Seiten
  • 16 Lesestunden

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Die Tragödie der Madame B. ist ein zeitloser Klassiker, dessen Aktualität immer wieder zu neuen Auflagen führt. Flauberts Werk bietet zahlreiche Ebenen der Interpretation, was die anhaltende Faszination um die Figur Emma Bovary erklärt. Kritiker und Literaturwissenschaftler streiten über ihre Rolle: Ist sie ein Opfer ihrer Umwelt oder ihrer selbst? War sie naiv oder gerissen? Die Geschichte zeigt, wie unterschiedliche Menschen zur gleichen Zeit unterschiedliche Schicksale erleben – während einige aufsteigen, sehen andere ihrem Niedergang entgegen. Emma Bovary, Tochter aus bürgerlichem Hause, heiratet einen Landarzt und wird bald von der Realität ihrer Ehe enttäuscht. Ihre anfänglichen Illusionen verwandeln sich in eine unerträgliche Leere, da ihr Mann viel arbeitet, um ihren bescheidenen Lebensstandard zu halten. Emma flüchtet in romantische Bücher und erlebt Phasen der Hysterie, bevor sie heimliche Liebesaffären beginnt, in der Hoffnung auf ewiges Glück. Gleichzeitig versucht sie, ihren Lebenshunger durch übermäßigen Konsum zu stillen. Ihre Suche nach Leidenschaft führt letztlich zu ihrem Untergang. Flauberts akribische Schreibweise hat ein Meisterwerk hervorgebracht, das Fragen zu Selbstverwirklichung und Schicksal aufwirft. Die Geschichte bietet viele Antworten – für jeden Leser eine eigene.

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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gustave Flaubert
Verlag
Reclam
Erscheinungsdatum
1972
Einband
Paperback
Seitenzahl
452
ISBN10
3150056667
ISBN13
9783150056660
Reihe
Erstveröffentlichung
1857
Originaltitel
Madame Bovary
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Tragödie der Madame B. ist ein zeitloser Klassiker, dessen Aktualität immer wieder zu neuen Auflagen führt. Flauberts Werk bietet zahlreiche Ebenen der Interpretation, was die anhaltende Faszination um die Figur Emma Bovary erklärt. Kritiker und Literaturwissenschaftler streiten über ihre Rolle: Ist sie ein Opfer ihrer Umwelt oder ihrer selbst? War sie naiv oder gerissen? Die Geschichte zeigt, wie unterschiedliche Menschen zur gleichen Zeit unterschiedliche Schicksale erleben – während einige aufsteigen, sehen andere ihrem Niedergang entgegen. Emma Bovary, Tochter aus bürgerlichem Hause, heiratet einen Landarzt und wird bald von der Realität ihrer Ehe enttäuscht. Ihre anfänglichen Illusionen verwandeln sich in eine unerträgliche Leere, da ihr Mann viel arbeitet, um ihren bescheidenen Lebensstandard zu halten. Emma flüchtet in romantische Bücher und erlebt Phasen der Hysterie, bevor sie heimliche Liebesaffären beginnt, in der Hoffnung auf ewiges Glück. Gleichzeitig versucht sie, ihren Lebenshunger durch übermäßigen Konsum zu stillen. Ihre Suche nach Leidenschaft führt letztlich zu ihrem Untergang. Flauberts akribische Schreibweise hat ein Meisterwerk hervorgebracht, das Fragen zu Selbstverwirklichung und Schicksal aufwirft. Die Geschichte bietet viele Antworten – für jeden Leser eine eigene.